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Comeback als Trainer: Alexander Gumz begleitet den Neustart der Männer-Reserve des TSV Ismaning.

Männer II beginnen mit neuem Team in unterster Liga

Trainer-Comeback von Alexander Gumz bei Ismanings Handballern

  • Patrik Stäbler
    vonPatrik Stäbler
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Im Oktober haben die Handballer des TSV Ismaning ihre Reserve vom Spielbetrieb abgemeldet – schweren Herzens, wegen Personalmangels. Nun soll nächste Saison ein Neustart erfolgen, mit einem neuen Trainer, der jedoch ein Altbekannter ist. Alexander Gumz feiert nach längerer Pause sein Comeback bei den Isis und wird das Team übernehmen. Im Interview spricht der 46-Jährige über die Gründe – und seine Ziele.

Ismaning – Herr Gumz, Sie übernehmen dem Trainerposten bei einer Mannschaft, die erst kürzlich aufgelöst wurde. Wie schwer wird das?

Grundsätzlich wird das gar nicht schwer, weil es jetzt schon einen Kader mit knapp 20 Spielern gibt. Wir haben allein neun Handballer aus der jetzigen B-Jugend, die in die A-Jugend kommen. Und weil wir in dieser Altersklasse keine Mannschaft in Ismaning haben, werden sie direkt zu den Herren wechseln.

Und wer wird in der Reserve an Ihrer Seite spielen?

Wir haben drei A-Jugendliche, die derzeit bei anderen Vereinen spielen, aber zurückkehren wollen. Dazu kommen Verstärkungen aus dem Kader der Ersten Mannschaft. Und dann gibt es noch einige Ehemalige wie Moritz Bürger oder Frank Zeman, die auch wieder spielen wollen. Wobei es mir in erster Linie um die Jungen geht: Sie sollen sich individuell verbessern, damit sie eines Tages vielleicht mal eine Alternative für oben sind.

Sie selbst haben in Ismaning gespielt, ehe Sie von 2003 bis 2009 erst Trainer der Männer und danach der Frauen-Reserve waren. Wie kam es jetzt zum Comeback?

Ich habe damals wegen meines Berufs und meiner Familie aufgehört und bin seither trotzdem jedes Jahr gefragt worden, ob ich nicht wieder einsteigen kann – von Ismaning, aber auch von anderen Vereinen. Inzwischen sind meine Kinder etwas älter, und die Zweite Mannschaft wird auch nur ein eigenes Training die Woche haben. Unter diesen Umständen konnte ich mir eine Rückkehr vorstellen. Der entscheidende Faktor war aber meine Frau. Erst als sie Ja gesagt hat, habe ich dem Verein zugesagt.

Die Mannschaft muss nach dem Rückzug in der untersten Liga antreten. Ein Nachteil?

Nein, mir ist das ganz recht. Schließlich haben wir 13, 14 Jugendspieler in der Mannschaft. Und gerade für diejenigen, die aktuell noch in der B-Jugend spielen, wird es ein großer Sprung zu den Herren. Vor allem, was das Körperliche und die Härte angeht, ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht.

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