+
Fröhliches Saisonende: (v.l.) Kathrin Hoffmann, Felix H0offmann, Nicole Schnurrer, Martin Baatz Olsen, Julian Endhofer und Lucas Böhnisch. 

Badminton – 2. Liga

Neubibergs fulminanter Schlusspunkt

  • schließen

Einen fulminanten Saisonabschluss legte Badminton-Zweitligist TSV Neubiberg aufs heimische Parkett: 4:3 gegen den TuS Wiebelskirchen und 5:2 gegen den 1. BC Bischmisheim II.

Neubiberg – Neubibergs Mannschaftsführer Lucas Böhnisch war selbst überrascht vom starken Finale, das in der Endabrechnung Platz fünf bedeutete: „Es lief echt besser als geplant, wobei wir des Öfteren das Quäntchen Glück auf unserer Seite hatten.“

Kaum zu glauben jedenfalls, dass sich der beeindruckend auftrumpfende TSV vor diesem letzten Doppelspieltag theoretisch noch in Abstiegsgefahr befunden hatte. Die war gegen Wiebelskirchen dann allerdings auch schnell gebannt. Die Herren-Doppel Böhnisch/Martin Baatz Olsen und Felix Hoffmann/Julian Edhofer, jeweils nach fünf Sätzen, sowie Kathrin Hoffmann im Einzel und im Doppel mit Nicole Schnurrer holten die Punkte zum 4:3-Sieg. Es hätte sogar noch höher ausgehen können, denn Böhnisch/Schnurrer im Mixed und Olsen im Einzel gaben sich jeweils erst im fünften Durchgang geschlagen. „Nach einigen Startschwierigkeiten haben wir gut ins Spiel gefunden“, zeigte sich Böhnisch zufrieden. Eine faustdicke Überraschung war dann der klare Erfolg über Bischmisheim. Die Reserve des mehrfachen Deutschen Meisters hatte bis dahin alle 17 Saisonspiele für sich verbucht. „Das war schon etwas Besonderes, gegen Bischmisheim vor heimischem Publikum 5:2 zu gewinnen“, freute sich Böhnisch. „Da lief es wirklich gut für uns, und man hat gesehen, dass wir umso besser spielen, je besser die Gegner sind.“

Die Neubiberger lieferten sich mit dem unangefochtenen Zweitliga-Meister ein hochspannendes Duell mit zwei Fünfsatz-Siegen von Böhnisch/Olsen und Böhnisch/Schnurrer, zwei Viersatz-Erfolgen von Kathrin Hoffmann/Schnurrer und Felix Hoffmann/Edhofer und einem klaren Sieg durch Olsen.

Auch die verlorenen Spiele liefen nicht eindeutig. Kathrin Hoffmann unterlag in vier, Edhofer in fünf Durchgängen. Die Partie war das i-Tüpfelchen auf eine laut Böhnisch „rundum gelungene Saison, vor allem vor dem Hintergrund, dass wir kaum in Stammbesetzung angetreten sind. Bis auf einen kleinen Durchhänger in der Rückrunde konnten wir konstant unsere Leistung abrufen.“ Konstanz ist auch Böhnischs Motto für die Zukunft: „Demnächst werden wir uns zusammensetzen und die nächste Saison planen. Ich hoffe und denke auch, dass das Team im Großen und Ganzen zusammenbleibt.“

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Tropics sorgen für faustdicke Überraschung
Nach 93:86-Sieg in Frankfurt ist für den TSV Oberhaching  im Abstiegskampf wieder alles drin.
Tropics sorgen für faustdicke Überraschung
HT verteidigt mit Mühe die Tabellenführung
Einige Mühe kostete es die Handballerinnen von HT München, ihre Spitzenposition in der Landesliga Süd zu verteidigen: Der 23:22 (11:10)-Heimerfolg über den …
HT verteidigt mit Mühe die Tabellenführung
Jetzt kommt der Hammer-Schorsch
Nach dem 3:2 (25:23, 24:26, 25:14, 21:25, 15:11)-Sieg im CEV-Cup über Barkom-Kazhany Lwiw freuen sich die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching auf den Viertelfinalgegner …
Jetzt kommt der Hammer-Schorsch
Unbequem allein reicht nicht
Unbequem allein reicht nicht

Kommentare