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TSV Neubiberg zieht aus Niederlage positive Schlüsse

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Von: Umberto Savignano

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Neubiberg – Sehr achtbar zog sich das Badminton-Team des TSV Neubiberg beim TV 1862 Dillingen aus der Affäre: Trotz des Fehlens des langzeitverletzten Mannschaftskapitäns Benjamin Placzek (Achillessehnenriss) und dessen erkrankter Stellvertreterin Helena Storch musste sich der Tabellensechste der Regionalliga Südost dem Zweiten nur knapp mit 3:5 geschlagen geben.

„Ich glaube, soweit waren alle relativ zufrieden“, beurteilte Storch den Auftritt ihrer Mannschaft aus der Ferne. „Für die Besetzung, mit der wir angereist sind, haben wir ein sehr gutes Ergebnis erzielt.“ Besonders die TSV-Frauen überzeugten: Johanna Reinhardt und Maya Höfle kämpften sich nach dem Verlust des ersten Durchgangs wieder heran, holten den zweiten in der Verlängerung mit 23:21 und den dritten souverän mit 21:15. „Nach einer Aufholjagd im zweiten Satz haben sie dieses sehr spannende Doppel für sich entscheiden konnten“, freute sich Storch, die von Höfles deutlichem 2:0-Einzelerfolg fast noch mehr angetan war: „Mayas starkes Einzel muss hervorgehoben werden, da sie ja eigentlich noch in der Jugend spielt.“

Gregory Schneider steuert den dritten Punkt bei

Den dritten Neubiberger Punkt steuerte Routinier Gregory Schneider durch einen Dreisatzsieg im Einzel bei. Eine echte Chance auf ein Remis bot sich dem TSV allerdings nicht, wie Storch einräumte: „Bei den Herren hätten wir nicht wirklich mehr heraus holen können, da Dillingen hier sehr stark aufgestellt ist.“ Zudem musste mit Leander Muschenich ein Spieler aushelfen, der normalerweise mit der dritten TSV-Mannschaft in der Bezirksoberliga antritt. „Er hat sich im Doppel durch das doch sehr viel höhere Tempo nur schwer reinfinden können“, so Storch über das Regionalliga-Debüt des 20-Jährigen an der Seite von Michael Clemens. Im folgenden Einzel habe sich Muschenich dann allerdings schon deutlich verbessert präsentiert: „Er hat sich da gut geschlagen und konnte ein paar schöne Ballwechsel zeigen.“

Grundsätzlich zieht Storch aus diesem Rückrundenstart Zuversicht für die Restsaison: „Dass wir gegen einen starken Gegner fast ein Unentschieden erzielt haben, stimmt für die nächsten Spieltage positiv, weil wir bewiesen haben, dass wir auch mit Ersatzspielern gute Spiele zeigen können.“

Zumindest im ersten Match des nächsten Doppelspieltags sollte sich das auch im Resultat niederschlagen: Am Samstag, 5. März (14 Uhr), empfangen die Neubiberger Schlusslicht TSV 1860 Ansbach an der Zwergerstraße. Tags darauf gehen Storch und Co. gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter TSV 1906 Freystadt, ebenfalls zuhause (Spielbeginn 11 Uhr), hingegen als krasser Außenseiter ins Spiel.  um

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