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Gehen optimistisch ins neue Basketball-Jahr: Janosch Kögler (l.) und Moritz Wohlers vom TSV Oberhaching. 

Basketball

Als Hobbymannschaft in der 2. Liga

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Sie sind nicht nur die beiden Kapitäne der „Tropics“ sondern auch zwei der wichtigsten Korsettstangen im Team der erfolgreichen Basketballer des TSV Oberhaching: Center Moritz Wohlers und PointGuard Janosch Kögler sind echte Urgesteine auf dem Kyberg

Oberhaching. 2019 waren die beiden verdienten Akteure maßgeblich an der ersehnten Meisterschaft in Deutschlands höchster Amateur-Spielklasse, der Ersten Regionalliga, beteiligt und schafften mit ihrer Mannschaft den Sprung in den Unterbau der Zweiten Basketball-Bundesliga, die „ProB“. Nach einem ereignisreichen Jahr haben sich die beiden Leistungsträgern des TSV Oberhaching mit unserer Zeitung unterhalten.

Moritz und Janosch, mit 2019 geht das erfolgreichste Basketball-Jahr in der Vereinsgeschichte des TSV Oberhaching zuende? Was bedeuten den beiden Kapitänen des erfolgreichen Teams Meisterschaft und Aufstieg?

Moritz Wohlers: Hier ist über die Jahre etwas ganz Besonderes entstanden. Quasi als Hobbymannschaft in die Zweite Bundesliga aufzusteigen – das passiert nicht so oft.

Janosch Kögler:Tolles Gefühl! Ich bin verdammt stolz auf das gesamte Team. Absolutes Highlight meiner Karriere. Das toppt alles.

Möglich wurden diese großen Erfolge abseits des großen Geldes nur durch einen irren Spirit im TSV - auf und neben dem Spielfeld. Was ist das besondere Momentum des TSV Oberhaching? Was zeichnet diesen Verein und insbesondere Euer Team besonders aus?

Janosch Kögler: Was dieser Verein für den Basketballsport leistet, das sieht man daran, wo wir jetzt stehen. Wichtig ist natürlich auch der tolle Spirit innerhalb des Teams. Wir sind Freunde, nicht nur auf dem Feld.
Moritz Wohlers:Das zeigt sich auch am Umstand, dass es gelingt, immer wieder und immer häufiger ehemalige Spieler auch weiterhin in anderen Funktionen im Verein einzubinden. Das hast du selten.

Der Einstieg in die ProB geriet erwartet schwer. Allerdings hat die Mannschaft aktuell starke sportliche Zeichen gesetzt. Wie optimistisch sind Sie, am Ende dieser Saison die Klasse zu halten? Muss dafür personell noch nachgebessert werden?

Moritz Wohlers:Dessen waren wir uns von Anfang an bewusst. Doch ebenso bewusst wollen wir uns dieser Herausforderung stellen. Auch wenn nicht alles rund läuft, glaube ich, dass wir die Qualität haben, am Ende die Klasse zu halten. Da wir nur einen sehr begrenzten Etat haben, ist das mit personellen Nachbesserungen schwierig. Vielmehr wird wohl jeder unserer zahlreichen Verletzten, die 2020 zurückkommen, wie ein gefühlter Neuzugang sein.
Janosch Kögler: Wir haben einen starken Kader. Ich denke nicht, dass personell nochmals nachgebessert werden muss.

Sie beide beiden bringen Topleistungen für den Verein. Wieviel Zeit wenden Sie in einer durchschnittlichen Woche auf, um die notwendige ProB-Form zu haben?

Moritz Wohlers:Zwei der drei offiziellen Trainingseinheiten pro Woche schaffe ich mit Familie und Beruf zu verbinden. Dazu versuche ich, täglich 30 Minuten individuell in meine Fitness zu investieren.
Janosch Kögler: Ich trainiere drei Mal die Woche. Mit dem Spiel am Wochenende war es das.

Wo liegen die Hauptziele sportlich und persönlich?

Moritz Wohlers: Sportlich wollen wir natürlich den Klassenerhalt in der ProB schaffen. Persönlich ist es am Wichtigsten, gesund zu bleiben.
Janosch Kögler: Dem ist fast nichts hinzuzufügen. Nur mein Studium würde ich 2020 auch noch gerne abschließen.

Das Gespräch führte
Harald Hettich.

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