Schock-Geständnis: TV-Legende Frank Elstner schwer erkrankt

Schock-Geständnis: TV-Legende Frank Elstner schwer erkrankt
+
Hört als Vorsitzender des TSV Unterföhring auf: Thomas Peischl.

5 Fragen an

„Es ist eher Erleichterung als Wehmut“

  • schließen

Nach 22 Jahren als Vorsitzender des TSV Unterföhring wird sich Thomas Peischl heute bei der Hauptversammlung nicht mehr zur Wahl stellen. Im Interview blickt der Turner zurück auf Höhen und Tiefen seiner Amtszeit. Und er erklärt, wieso er derzeit eher Erleichterung denn Wehmut verspürt.

Herr Peischl, wie viel Wehmut wird dabei sein, wenn Sie an Montagabend letztmals als Vorsitzender zu einer Hauptversammlung des TSV Unterföhring gehen?

Ich denke, es wird eher Erleichterung als Wehmut sein. Dieses Amt war gerade in letzter Zeit ein ziemlicher Stein, der an mir gehangen ist. Deshalb bin ich froh, dass es jetzt vorbei ist – wobei ich dem Verein ja nicht ganz den Rücken kehre.

Sondern Sie werden weiter die Turnerinnen trainieren, die vorige Saison als Aufsteiger einen starken vierten Platz in der Regionalliga belegt haben.

Genau. Und ich werde auch der neuen Vorstandschaft zur Seite stehen, wenn irgendwelche Fragen aufkommen.

Sie stammen aus Unterföhring, haben als Kind beim TSV mit dem Turnen begonnen, waren später Abteilungsleiter und die letzten 22 Jahre Vereinsvorsitzender. Was waren die schönsten Momente in all der Zeit?

Zum einen die sportlichen Erfolge, zuletzt der Aufstieg in die Regionalliga. Zum anderen war es für mich und meine Frau, die ja genauso lange die Turnabteilung leitet, natürlich eine besondere Sache, als die neue Halle eröffnet wurde. Der TSV hat hier eine reine Vereinshalle, um die uns viele anderen Vereine beneiden.

Und die „zu 98 Prozent auf unser Konto geht“, wie Sie kürzlich einmal gesagt haben.

Wir haben den Hallenbau schon sehr forciert. Und ich denke, dass auch die Erfolge unserer Turnerinnen eine Rolle gespielt haben, um den Gemeinderat und den Bürgermeister zu überzeugen.

Wobei die Halle ja erst im zweiten Anlauf kam…

… weil beim ersten Mal die Kirch-Krise dazwischen gekommen ist. Dass die Pläne damals auf Eis gelegt wurden, war vielleicht der bitterste Moment in meiner Zeit als Vorsitzender. Umso schöner war es dann, dass es einige Jahre später im zweiten Anlauf geklappt hat.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare