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Überragender Akteur: Niklas Kropp steuert 20 Punkte zum Unterhachinger Sieg im Gipfeltreffen bei. 

Aufstieg wäre für Unterhachinger Basketballer nicht zu stemmen

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Echter Basketball-Budenzauber in Unterhaching. Durch einen 104:92 (54:44) Erfolg im Spitzenduell zweier bislang punktegleicher Top-Teams sicherte sich der TSV Unterhaching am vorletzten Hinrundenspieltag gegen den Verfolger Dachau Spurs den Halbzeit-Titel in der 2. Regionalliga Süd. Der Aufstieg ist aber kein Thema.

UnterhachingBeide Teams boten über weite Strecken vor über 100 begeisterten Zuschauern Spitzenbasketball. Am Ende setzte sich trotz starker Gegenwehr der Gäste der spieltechnisch versiertere Aufsteiger durch. Mit 9:1 Siegen sind die Hachinger zumindest über die Weihnachtspause hinweg nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Allerdings beantwortete TSV-Coach Frank Kropp die sich aufdrängende Frage nach einer höherklassigen Zukunft seiner Truppe erneut negativ. „Wir werden auch im sportlichen Erfolgsfall nicht für die Erste Regionalliga melden“, erneuerte der Erfolgstrainer seine Einschätzung und die des Vereins. „Zu weite Fahrten und ein fehlendes Scouting-System“ nannte Kropp als mit ausschlaggebende Gründe. Weiterhin werde in Unterhaching beim Basketball trotz aller Leistungsbereitschaft hauptsächlich der Spaßfaktor für die Akteure ausschlaggebend sein. Rein sportlich betrachtet wäre den erneut über weite Strecken der Partie brillant agierenden Hachinger Jungspunden ein weiterer Aufstieg und eine konkurrenzfähige Rolle auf höherem Liganiveau durchaus zuzutrauen. Gegen den schärfsten Widersacher aus der traditionsreichen Basketball-Stadt Dachau gaben die Korbjäger vom Hachinger Bach erneut und vor allem im starken Kollektiv eine nachhaltige Talentprobe ab. Allerdings nach einer schweren Startphase.

achau kam besser in die Partie und führte nach sieben Minuten folgerichtig mit 13:21 relativ deutlich. Doch der Tabellenprimus riss sich nach einigen Taktikumstellungen des eigenen Coaches am Riemen. Bis zur Schlusssirene des ersten Viertels wurde der Rückstand beim 22:23 nahezu eingestampft. Erneut eine deutliche Leistungssteigerung lieferte der Gastgeber im zweiten Viertel. Eine entschlossene Defense und eine echte Kanonade von fünf Dreiern im schnellen Rhythmus drehte das Spiel zugunsten des Heimteams. Weil die Defense harmonierte und der fleißig werkelnde Linus Maisch Dachaus Topscorer Glück (21 Punkte) immer besser kontrollierte, schwoll der Vorsprung zur Pause auf zehn Punkte an. Sinnbild eines homogenen Teamplays der Gastgeber war auch der Umstand, dass Topscorer Niklas Kropp zu Beginn vor allem mit Anspielen glänzte und erst tief im zweiten Viertel erste eigene Punkte markierte. Auffälliger geriet gegen Dachau der Vortrag von Power Forward Janek Falkenstein, der als Tages-Bestwerfer 22 Punkte und eine Vielzahl von Rebounds sammelte. Auch Dreierspezialist Lorenzo Brazzi verdiente sich mit vier erfolgreichen Abschlüssen erneut eine Bestnote.

Auch nach der Pause wähnte man so den TSV auf einer sicheren Sieg-Spur. Zunächst griff ein Hachinger Rad ins andere – mit einem Feuerwerk an Defense-Power und Fastbreak-Basketball schraubten die Hausherren den Vorsprung beim 76:56 auf 20 Punkte. Doch die Dachauer zeigten in der Folge ihre Klasse. Im zweiten Abschnitt des dritten Quarters und über weite Strecken des vierten Abschnittes fruchteten plötzlich die lautstarken Regieanweisungen von Spurs-Coach Igor Jurakic. Beim 88:86 gut dreieinhalb Minuten vor Schluss drohte das Spiel endgültig zu kippen. Doch Frank Kropp fand in der Auszeit die richtige Ansprache und seine Jungs nach des Trainers neuerlichen Winkelzügen ihre alte Spielsicherheit wieder. Eine nochmals verbesserte Defense, finale Fastbreaks, wichtige Reboundgewinne und weitere Distanztreffer ebneten den Weg zum am Ende doch noch deutlichen Sieg.

TSV: Falkenstein 22, Kropp 20, Brazzi 18, Gebray 16, Hohn 12, Maisch 8, Wohofsky 7, Raab 1, Stehr und Huber ohne Punkte.

Kurz vor Schluss
wird es doch
nochmal eng

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