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Hachings Trainer Maxi Siebold hat gut lachen.

Volleyball - 3. Liga

TSV-Damen nehmen Rang zwei ins Visier

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Noch zwei Punkte aus drei Spielen fehlen, dann ist der Klassenerhalt für Unterhachings Volleyball-Damen in der Dritten Liga perfekt und die Saison für den starken Aufsteiger frühzeitig als Riesenerfolg verbucht.

Unterhaching –  Das 3:1 gegen den Tabellen-Letzten DJK Augsburg-Hochzoll war der nächste große Schritt, inzwischen sind die Hachingerinnen damit sogar oben dabei und könnten noch den zweiten Platz erreichen. „Wir wollen den Sack möglichst schon im nächsten Spiel zumachen“, sagt Trainer Max Siebold, der ansonsten aber zurückhaltend bleibt, was nach vorne noch geht: „Ich glaube, auch ein dritter Platz ist für einen Aufsteiger recht gut. Wenn wir am Ende nicht so weit oben stehen, ist es auch okay, denn wir haben definitiv eine sehr gute Saison gespielt.“

Etwas kurios ist, dass die TSV-Damen von bisher 15 Saisonspielen nur sieben gewonnen, aber acht verloren haben und trotzdem punktgleich mit dem Zweiten Erfurt auf Platz drei liegen. Der Grund: Alle Siege schafften sie mit der Ausbeute von drei Punkten, bei fünf der acht Pleiten holten sie aber immerhin einen Zähler. Stark ist zudem die Heimbilanz mit sechs Siegen in sieben Partien. Auch deswegen ist Siebold vor den letzten drei Saisonspielen nicht bange, zweimal hat sein Team dabei nämlich Heimrecht.

Wie erwartet endete am Samstag auch das Heimspiel gegen Augsburg-Hochzoll mit einem Drei-Punkte-Sieg. Zwar gaben die Hachingerinnen den ersten Satz – wie schon in der Vorwoche – überraschend deutlich ab (18:25), spielten danach aber ihre Klasse aus. Je länger die Partie dauerte, desto dominanter wurden die Gastgeberinnen. Im zweiten Durchgang gewährten sie Augsburg noch 19 Punkte, im dritten nur noch 14, im vierten sogar nur noch acht. Der bislang in dieser Spielzeit deutlichste Satzgewinn. „Den Anfang haben wir wieder mal verschlafen, dann haben wir aber richtig angefangen“, blickte Siebold zurück, „und es ging mit zunehmender Spieldauer immer problemloser. Augsburg ist ziemlich schnell eingebrochen, wir haben dagegen nach dem ersten Satz sehr konstant gespielt und den Widerstand so auch schnell gebrochen.“

Kommendes Wochenende hat der TSV Unterhaching spielfrei, danach geht es in eigener Halle gegen den Achten München Ost/Herrsching. In dieser Partie vor eigenem Publikum könnte der Drittliga-Neuling dann zwei Spieltage vor Saisonende schon den Klassenerhalt fix machen – und sich eventuell doch noch auf Platz zwei konzentrieren. Das direkte Duell mit dem aktuellen Zweiten Erfurt steht, wie es der Zufall will, am letzten Spieltag auf dem Programm. Hochspannung ist garantiert.

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