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Unter dem Korb sind die Hachinger stets brandgefährlich.

Eine Klasse für sich

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Der TSV Unterhaching strebt in der Zweiten Basketball-Regionalliga Süd mit Riesenschritten der Meisterschaft entgegen.

Unterhaching –Am 16. Spieltag siegte das Team von Trainer Frank Kropp nach souveräner Vorstellung beim TSV Weilheim mit 97:69 (49:35). Während die Grünhemden durch den 15. Saisonerfolg den Zwei-Siege-Abstand auf den einzigen Verfolger Dachau Spurs (83:69 Sieg gegen Milbertshofen) konservieren konnten, sind die Korbjäger aus dem Pfaffenwinkel durch die erwartbare Pleite gegen Haching endgültig im Abstiegskampf angekommen. Ein einziges Mal lagen die Weilheimer in Führung. Doch nach dem Korb zum 2:0 gaben die Gäste entschlossen den Takt vor. Bereits Mitte des ersten Quarters führte das auch in der Tiefe des Kaders erstklassig besetzte Team vom Hachinger Bach nach einer ersten Energieleistung mit 15:2. Bereits drei Dreier hatte das Kropp-Team zu diesem frühen Zeitpunkt durch die Reuse gezaubert. Zudem konnten sich bereits fünf Hachinger sehr früh in die Scorerliste eintragen. Weil Weilheim die Aggressivität in den Schlusssequenzen des ersten Abschnittes zu erhöhen wusste und sich der Gast im Gefühl der Überlegenheit einige Nachlässigkeiten erlaubte, konnte das Heimteam bis zum Ende des Startviertels immerhin auf 19:26 verkürzen. Weilheim hatte nun Frischluft geschnuppert, arbeitete entschlossen Basketball und kam sogar auf 33:38 (17.) heran. Doch in diesen Phasen zeigt der Tabellenführer schon in Serie, welches Potential in ihm steckt. Ein 9:0-Run am Ende des zweiten Viertels sorgte aus Hachinger Sicht für eine klare vierzehn-Punkte-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel setzten erneut die kämpferischen Gastgeber den ersten Akzent Weilheims Topscorer Andreas Thumser (insgesamt 17 Punkte) jagte als Hallo-Wach für die Gäste einen seiner fünf Dreier durch den Ring. Den Hachingern genügte diese Aufforderung zum Tanz. Mit einem 9:0-Run setzte sich das Kropp-Team erstmals zwanzig Punkte vom Gegner ab. Erst als Kropp in der Schlussphase des dritten Quarters seinen Stammkräften um die allesamt zweistelligen Top-Scorer Gebray, Brazzi, Kropp und Peisker die ein oder andere Verschnaufpause verordnete, konnte Weilheim nach 30 Minuten noch einmal beim 68:53 auf minus 15 Zähler verkürzen. Doch die überlegene Spielanlage der Hachinger sollte sich im Viertel noch einmal deutlich ausprägen und im Ergebnis niederschlagen. Während die Gäste einen Gang hoch schalteten, konnten die Gastgeber dieses Tempo nicht mehr mitgehen. Kropp konnte es sich leisten, auch seine ganz junge Garde wie den 18-jährigen Nicolas Reimer einzubauen. Der deutliche Sieg des Primus war nie gefährdet und streifte am Ende fast noch die Dreißig-Punkte-Marke. „Wir wollen jetzt das I-Tüpfelchen setzen und die zweite Meisterschaft in Folge sichern“, gab sich der Erfolgscoach Frank Kropp in Sachen Meisterehren erstmals konkret.

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