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Martina Banse, Teammanagerin der Lohhofer Zweitligafrauen.

Corona-Maßnahmen stellen Lohhofer Volleyballer vor Hallenprobleme

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In der Volleyball-Bundesliga werden an diesem Wochenende die ersten Geisterspiele stattfinden, in der Ersten Liga der Männer wird in Düren und in Innsbruck, der zweiten Heimspielstätte der Alpenvolleys Haching, vor leeren Zuschauerrängen gespielt. „Das Problem mit den 1000 Zuschauern haben wir ja zum Glück nicht“, nimmt Martina Banse, die Teammanagerin der Lohhofer Zweitligafrauen, die Situation mit Galgenhumor. Mit etwa 300 Zuschauern in gut besuchten Spielen ist Lohhof von der Obergrenze weit entfernt.

Lohhof– Doch die SVL-Teams sind momentan auch schon von den Corona-Maßnahmen betroffen, da die Unterschleißheimer BOS/FOS nach einem Corona-Fall vorerst bis 17. März geschlossen bleibt. Die Sporthalle der Schule – Trainings- und Spielhalle der SVL-Mannschaften – bleibt ebenfalls zu. „Bis auf weiteres“, wie Banse erfahren hat, „aber genauer ist das noch nicht definiert.“

Für dieses Wochenende bedeutet das noch keine allzu große Umplanungsarbeit, denn alle Lohhofer Teams sind auswärts gefordert. Die Zweitligafrauen werden sich also nach derzeitigem Stand der Dinge am Sonntag zur Wiesbadener Bundesligareserve aufmachen, wo gestern die Erstligamannschaft den USC Münster noch vor vollen Tribünen empfangen hat.

Der gewohnte Trainingsrhythmus wird etwas durcheinander sein, doch das sind wohl geringe Probleme im Vergleich zu dem, was dem SVL bevorsteht, falls die BOS/FOS-Halle länger geschlossen bleibt. Am kommenden Sonntag, 22. März, steht das Zweitligaheimspiel gegen den TV Dingolfing auf dem Spielplan. Müsste Banse dafür einen Plan B und ganz konkret eine zweitligataugliche Ausweichhalle finden, wie die Liga fordert, wird es schwierig: „In Lohhof gibt es keinen Plan B“, stellt die Organisatorin klar. Die ehemalige SVL-Spielhalle des Carl-Orff-Gymnasiums „ist Baustelle“, sagt Banse, und für die Realschulhalle gibt es keine Spielerlaubnis der Liga. „Außerdem ist die Realschule mit Badminton und Fußball eh belegt“, schließt Martina Banse einen Umzug an den Münchner Ring aus. Doch zunächst einmal kann sie eh nichts tun außer Abwarten, was das „bis auf weiteres“ im Bezug auf die Schließung der BOS/FOS-Halle tatsächlich bedeutet. 

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