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Volleyball-Chef Kock tritt zurück

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Von: Silke Andersson

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Matthias Kock unterstützt die Abteilung im Sponsorenbereich und bei Heimspielen auch weiterhin. © Gerald Förtsch/Archiv

Die Lohhofer Volleyballer brauchen einen neuen Abteilungsleiter: Matthias Kock tritt nach 15 Jahren an der Spitze der Abteilung zum 31. Januar zurück.

Lohhof – Zwar hat der 53-Jährige in den vergangenen Jahren immer mal mit dem Gedanken gespielt – aber jetzt so plötzlich? Klingt zunächst einmal nach Zoff. Doch aus heiterem Himmel kam die Entscheidung dann doch nicht – und auch nicht aus getrübtem.

Ein offizieller Rücktritt musste sein, weil bei den SVL-Volleyballern erst nächstes Jahr Neuwahlen anstehen und ein geräuschloseres „Nicht-Kandidieren“ damit dieses Jahr nicht in Frage kam. Denn Matthias Kock will aus beruflichen Gründen kürzer treten und die Zusatzbelastung zu seiner Tätigkeit als Leiter von zwei Sparkassenfilialen reduzieren.

Nachvollziehbar für seine Vorstandskollegen, die Kocks Rückzug dennoch hart trifft: „Matthias‘ Fußstapfen sind so unheimlich groß – wenn ich da jemanden von außen frage, erschrickt der ja“, sagt Martina Banse, die als Kassenwartin der Abteilung und Teammanagerin der Zweitligamannschaft eng mit Kock zusammenarbeitet.

Das wird sie auch weiterhin tun, im Sponsorenbereich und bei den Heimspielen will Matthias Kock weiterhin mithelfen. Doch am 16. März werden die SVL-Volleyballer einen neuen Abteilungsleiter wählen müssen. Einen Kandidaten gibt es bereits: Lars Benner – keiner von außen, sondern bereits viele Jahre als Spieler, Trainer und Vorstandsmitglied in der Abteilung aktiv – wäre bereit. 

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