+
Auf den den unverwüstlichen Dejan Stankovic ist beim TSV Unterhaching einfach immer Verlass.

Volleyball – 2. Liga

Haching II kann die nächste Saison planen

  • schließen

Das sollte reichen: Nach dem 3:0 (25:23, 28:26, 25:20) über den GSVE Delitzsch darf der TSV Unterhaching II seine Planungen auf ein weiteres Zweitligajahr ausrichten.

Unterhaching – Sieben Punkte Vorsprung weisen die Hachinger jetzt auf den im direkten Duell bezwungenen Hauptkonkurrenten auf. Und weil Delitzsch nur noch vier Partien vor sich hat, würden dem TSV aus seinen verbleibenden sechs Spielen zwei klare Siege zum Klassenerhalt genügen. „Das Gute ist: Wir haben es selbst in der Hand“, zeigte sich Berti Golf, der den terminlich verhinderten Co-Trainer Adis Katanovic als Coach vertrat, vorsichtig optimistisch.

Auch Zuspieler Eric Paduretu gab sich gleichzeitig zuversichtlich und zurückhaltend: „Ganz geschafft ist es auf keinen Fall. Aber es war natürlich ein sehr wichtiger Sieg gegen einen direkten Verfolger.“

Vor allem die Art und Weise, wie dieser Sieg zustande kam, lässt kaum befürchten, dass die Hachinger sich selbst noch groß in die Bredouille bringen werden. Denn anders als in vielen Spielen zuvor gaben sie diesmal keinen Vorsprung aus der Hand, sondern starteten in jedem der drei Durchgänge eine imposante Aufholjagd und holten sich die Big Points.

An die alten Schwächen erinnerte nur der anfangs enge erste Satz, als sie nach einer 20:17-Führung mit 20:22 in Rückstand gerieten. Doch Golf reagierte goldrichtig: Er beorderte Spielertrainer Dejan Stankovic, Niklas Trogisch und Jan Danielowski aufs Feld. Stankovic punktete auf dem Weg zur Aufholjagd, Trogisch schlug gut auf, Danielowski verwandelte den ersten Satzball zum 25:23 – die Wende zurück war geschafft. „Das ist auch ein bisschen Glück, dass es so aufgeht“, sagte der Vertretungs-Coach, der die Wechsel aber auch gut begründen konnte: „Trogisch hat im Training sehr gut aufgeschlagen, ich hatte ihm schon gesagt, dass er zum Aufschlag reinkommen wird. Jan und Dejan kannst du immer bringen, die sind mit ihrer Erfahrung eine sichere Bank.“

Kurios dann der Verlauf des zweiten Durchgangs, in dem der TSV fast durchgehend hinten lag, um dann mit 24:23 endlich in Führung zu gehen, was gleichzeitig den ersten Satzball bedeutete. Mit der vierten Chance und dem 28:26 war auch der Gewinn dieses Durchgangs auf bemerkenswerte Art erzwungen worden. Noch eindrucksvoller präsentierten sich die Hachinger mit ihrer Aufholjagd nach 9:14-Rückstand im anfangs völlig verkorksten dritten Satz. Als der mit 25:20 am Ende sogar noch deutlich gewonnen war, erklärte der 18-jährige Paduretu, der mit seinen klugen Pässen vor allem die gleichaltrigen Hristiyan Dimitrov und Jonas Sagstetter, MVP des Spiels, immer wieder ideal einsetzte, warum man sich nicht aus der Ruhe bringen ließ: „Der 3:1-Sieg letzte Woche in Eltmann hat uns enorm viel Selbstvertrauen gegeben. Ich hatte heute bei keinem Ballwechsel Stress.“

Nach dem wichtigen Sieg sollte auch die Restsaison für den TSV stressfrei ablaufen

TSV Unterhaching II:Sagstetter, Burgos, Dimitrov, Milovancevic, Friedrich, Paduretu, Baur (L); Stankovic, Trogisch, Danielowski

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Alpenvolleys setzen auf das Heimrecht
Eine Entscheidung um den Endspieleinzug wird im  dritten Play-Off-Halbfinale am Mitwoch (Beginn 19 Uhr) in Innsbruck zwischen den Hypo Tirol Alpenvolleys Haching und …
Alpenvolleys setzen auf das Heimrecht
Bayernliga-Relegation ab dieser Saison im Europapokal-Modus 
Für die Zweitplatzierten der Landesligen ist die Chance, in die Bayernliga aufzusteigen, größer. Die Relegation wird in einem neuen Modus ausgespielt. 
Bayernliga-Relegation ab dieser Saison im Europapokal-Modus 
Grünes Licht für die Halle – Tropics steigen auf
Die Basketballer des TSV Oberhaching Oberhachinger Basketballer haben die größte Hürde in Richtung Aufstieg in den Unterbau der Zweiten Bundesliga „ProB“ gepackt. Der …
Grünes Licht für die Halle – Tropics steigen auf

Kommentare