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Schneematsch auf der Strecke: 700 Teilnehmer nehmen die Herausforderung am Sonntag an. 

Ismaninger Winterlauf

Winterlauf-Organisator Thorsten Camman: „Mich hat das sehr belastet, ich hatte schlaflose Nächte“

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Im Laufe der vergangenen Woche ist es irgendwann auch der Frau von Thorsten Cammann zu viel geworden. „Sie hat gemeckert, weil ich so schlechte Laune hatte“, erzählt der Abteilungsleiter des TSV Ismaning, zugleich Cheforganisator der Winterlaufserie.

Ismaning - Grund für seine üble Stimmung war das Wetter, das zuletzt ja die Schlagzeilen dominiert hat. Schneeberge, chaotische Straßenverhältnisse und auch im Landkreis München – zu dem Ismaning ja gehört – Warnungen vor Schneebruch und gesperrte Schulen. Und bei alledem sollten am Sonntag hunderte Sportler beim Ismaninger Winterlauf auf die Strecke durch die Isarauen gehen?

„Mich hat das sehr belastet, ich hatte schlaflose Nächte“, sagt Cammann. Auf der Webseite kündigte er an, das Rennen womöglich noch am Sonntagmorgen abzusagen – doch dazu kam es nicht. Vielmehr blieb der gefürchtete Regen aus, dazu kamen milde Temperaturen, sodass sich auf der Strecke keine Eisschicht bildete – davor habe er am meisten Angst gehabt, sagt Cammann. Vielmehr wurde der Winterlauf zum Matschlauf, was den Teilnehmern freilich viel abverlangte. „Es war extrem anstrengend“, sagt Yvonne Kleiner, die schnellste Frau. Wie alle Spitzenleute habe sie versucht, konsequent in der Spur der Fahrzeuge zu bleiben, die auf dem Großteil der Strecke verkehren. „Aber die ist sehr schmal, weshalb man sich dauernd konzentrieren muss“, sagt Kleiner.

„Ich wäre bei so einem Wetter nicht gern gelaufen“, gesteht TSV-Urgestein Hubert Weigl, der den Winterlauf sein Anbeginn begleitet. „Das ist heute wirklich extrem.“ Viele Läufer konnten die widrigen Bedingungen indes nicht abschrecken: Gut 700 Teilnehmer gingen an den Start – weniger als sonst, aber mehr als von den Veranstaltern befürchtet. „Ich habe auch überlegt, ob ich mitlaufen soll“, sagt etwa Kristofer Treutwein vom FC Aschheim. „Ich habe mich dann heute früh endgültig dafür entschieden – vor allem,weil die Bäume frei von Schnee sind. Dass da was abbricht oder umfällt, wäre aus meiner Sicht die größte Gefahr gewesen.“  

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