1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport
  4. München Stadt

Kreisligist Srbija plant den Angriff auf die Aufstiegsplätze

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Srbija hat zwar acht Punkte Rückstand auf den ersten Relegations-Aufstiegsplatz, möchte aber dennoch in der Rückrunde oben angreifen.
Srbija hat zwar acht Punkte Rückstand auf den ersten Relegations-Aufstiegsplatz, möchte aber dennoch in der Rückrunde oben angreifen. © Giuliano Morientes

In den vergangenen Wochen war SK Srbija sehr aktiv auf dem Transfermarkt. Der Kreisligist will trotz großen Rückstands in die Bezirksliga.

Der SK Srbija hat die Winterpause genutzt, um die erste Herrenmannschaft deutlich zu verstärken. Am Ende der Saison soll die Relegation stehen, wie Vorstand Andrej Vidakovic im Gespräch mit Fussball Vorort betont: „Unser Ziel für dieses Jahr war von Anfang an die Bezirksliga. Von den 13 offenen Spielen wollen wir mindestens elf gewinnen“. Doch nicht nur der Spielerkader wurde verändert, sondern auch die gesamte Vereinsführung wurde erneuert.

Mindestens acht Punkte müssen die Serben aufholen, um den Traum vom Aufstieg am Leben zu erhalten. Bei der Aufholjagd sollen folgende Spieler helfen:

Die vier Neuzugänge von SK Srbija

Kristijan Čabraja

Der 26-Jährige kommt vom Beziksligisten Phönix München. Dort war er in dieser Saison nur einmal am Ball. 2016 stand der 26-Jährige für den SC Oberweikertshofen in der Landesliga auf dem Platz. Vor sechs Jahren spielte der Stürmer noch für Wolfratshausen in der Bayernliga. Čabraja kehrt zurück zu Srbija: 2015 stand er bereits in den Reihen des Kreisligisten.

Krunoslav Peretin

Der Verteidiger kommt aus der Bezirksliga von der SpVgg 1906 Haidhauen. Bis zur Winterpause war er für den Aufsteiger achtmal im Einsatz. 

Salif Boubacar

Der Togolese kommt ebenfalls vom Bezirksligisten Haidhausen. Stefan de Prato bezeichnet ihn als „Straßenfußballer“. Letzte Saison stand er 25 mal für Wolfratshausen in der Landesliga auf dem Platz. 2015/16 lief er 24 Mal für Türkgücü München auf. Insgesamt kommt er auf sechs Landesliga-Treffer.

Marko Todorovic

Der Deutsch-Kroate ist mit seinen 23 Jahren der Jüngste im Bunde. Der Mittelfeldmann war in den letzten eineinhalb Jahren Stammspieler bei Bayernligist TSV Dachau 1865. Fünf Tore konnte Todorovic in den letzten zwei Spielzeiten erzielen. Auch er hat eine Vergangenheit mit Srbija: Zwölf Tore gelangen dem Mittelfeldmotor in den Jahren 16/17 und 17/18.

Spieler vom TSV Sauerlach soll noch kommen

Vidakovic sagt über den Neuzugang: „Marko hat seine Polizei-Ausbildung abgeschlossen und ist somit zeitlich ein wenig eingeschränkt. Örtliche Nähe und Zugehörigkeit waren entscheidend.“

Vidakovic kündigt bereits die nächsten Transfers für die Winterpause an: „In den kommenden Tagen verpflichten wir voraussichtlich noch einen Offensivspieler von Sauerlach. Momentan spielt er zwar nur Kreisklasse, aber in der Vergangenheit hat er in der ersten Liga Kroatiens gespielt.“

Nach der durchwachsenen Hinrunde möchte der Vorstand in den letzten 13 Spielen nochmal angreifen und träumt vom Aufstieg in die Bezirksliga. „Unsere Hinrunde ist nicht optimal verlaufen. Von elf Stammspielern waren zeitweise sieben verletzt. Wir haben die Qualität und die Möglichkeiten für die Bezirksliga“, ist sich Vidakovic sicher. 

Srbija soll Anlaufstelle für junge Spieler werden

Bei einem Aufstieg erhofft sich Vidakovic eine höhere Spielqualität des Teams. Außerdem hofft der Srbija-Macher in einer höheren Liga auf weitere Sponsoren. 2005 stand Srbija schon einmal in der Landesliga. Dorthin möchte der Verein mittelfristig zurück. Für Vidakovic ist das Wichtigste, dass die Entwicklung „Stück für Stück“ passiert. „Wir wollen unsere Mannschaft verjüngen. Wir wollen nicht direkt nach den Sternen greifen und dann tief fallen.“ Mit den Neuzugängen hofft er, noch einmal in den Kampf um die Aufstiegsplätze eingreifen zu können. 

Vidakovic hat hohe Ziele für die Zukunft. Sollte der Aufstieg gelingen, hofft er auf weitere Verstärkungen. Speziell für junge Spieler, die bei anderen Klubs nicht zum Zug kommen, soll Srbija eine Anlaufstelle werden. Außerdem möchte er die Jugendarbeit im Verein neu aufstellen. Geplant sind lizenzierte Trainer, für die Kosten kommt der Verein auf. „Wir wollen für neue Spieler attraktiver werden. Wir sind zwar ein serbisch-stämmiger Verein, aber bei uns ist jeder willkommen“, sagt Vidakovic.

Auch interessant

Kommentare