Andrea Filser vom SV Wildsteig beim Weltcup-Slalom in Are am 13. März 2021. Die 27-Jährige belegte Platz 21.
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Sah langsamer aus ale es war: Andrea Filser verbesserte sich am Samstag beim Slalom in Are vom 30. auf den 21. Platz.

Ski alpin: Wildsteigerin bei Weltcup-Slalom in Are

Andrea Filser fährt verhalten – und verbessert sich dennoch

  • Stefan Schnürer
    vonStefan Schnürer
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Sie rutschte gerade noch so in den zweiten Lauf, dann aber nutzte Andrea Filser beim Weltcup-Slalom in Are die guten Pistenverhältnisse zu ihren Gunsten.

Are/Wildsteig – Rein arithmetisch betrachtet hatte sich Andrea Filser beim Weltcup-Doppelpack im schwedischen Are gesteigert: Die Wildsteigerin erreichte gegenüber dem ersten Wettbewerb am vergangenen Freitag, bei dem sie Rang 25 erreichte (wir berichteten) beim zweiten Auftritt tags darauf den 21. Platz. Rundherum zufrieden war die 27-Jährige jedoch nicht: Nachdem sie sich als 30. des ersten Laufs gerade noch mal so für Durchgang zwei qualifiziert hatte, „wollte ich schon richtig einen rauslassen“, so Filsers Plan für den zweiten Lauf. So wirklich auf Angriff fuhr sie allerdings nicht – was auch dem ZDF-Experten Marco Büchel auffiel: „Ich bin ein bisschen enttäuscht von ihrer Risikobereitschaft.“

Ski alpin: Andrea Filser startet als erste Läuferin in den zweiten Durchgang

Filser ging im entscheidenden Durchgang als erste Läuferin ins Rennen und hatte damit perfekte Pistenverhältnisse. Die Wildsteigerin fuhr ohne erkennbare Fehler durch den Stangenwald, doch bedingungslose Attacke sieht anders aus. das gab auch Filser zu: „Ich habe meine Ausgangsposition genutzt, aber nicht so, wie es ausgemacht war“, verriet sie im Interview mit dem ZDF. Mit zunehmender Dauer wurde die Piste aber schlechter und die Zeiten der nach ihr fahrenden Konkurrentinnen entsprechend schlechter. So konnte sich Filser am Ende um satte neun Plätze nach vorn schieben. den Sieg holte sich mit großem Vorsprung die Österreicherin Katharina Liensberger.

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