Ist mit der Saison zufrieden: Lena Berchtold belegt mit dem TTC Birkland Platz zwei in der Oberliga Bayern. Sie selbst kann eine Bilanz von 23:11-Siegen vorweisen.
+
Ist mit der Saison zufrieden: Lena Berchtold belegt mit dem TTC Birkland Platz zwei in der Oberliga Bayern. Sie selbst kann eine Bilanz von 23:11-Siegen vorweisen.

Tischtennis Oberliga

Aufstieg für TTC Birkland keine Option - trotz ungewisser Lage

  • Phillip Plesch
    vonPhillip Plesch
    schließen

Aktuell ist die Saison der Tischtennisspielerinnen des TTC Birkland nur unterbrochen. Wo sie kommende Saison spielen, steht dennoch schon fest.

Birkland – Die Tischtennisspielerinnen des TTC Birkland sind im Ungewissen. Denn im Gegensatz zum Bayerischen Tischtennis-Verband hat der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) die Saison aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht für beendet erklärt. Die Spielzeit ist fürs Erste nur bis zum 19. April unterbrochen. Und da die Oberliga Bayern, in der Birkland spielt, vom DTTB geregelt wird, ist noch unklar, wie mit den ausstehenden Partien umgegangen wird.

„Ich gehe davon aus, dass die Saison nicht fortgesetzt wird“, sagt TTC-Teamsprecherin Lena Berchtold. „Wir müssen abwarten, wie es dann geregelt wird.“ Bis dahin müssen sich die Sportlerinnen die Zeit anders vertreiben. „Seitdem der Spielbetrieb ausgesetzt wurde, hatte ich keinen Schläger mehr in der Hand“, gesteht Berchtold. Sie war joggen und hält sich mit Übungen zu Hause fit. Den aktuellen Tabellenstand gelten zu lassen, sei ihrer Meinung nach allerdings nicht fair. Alleine schon, weil in der laufenden Saison einige Mannschaften unterschiedlich viele Spiele absolviert haben.

Berchtold mit Saison bisher zufrieden

Der TTC belegt derzeit mit 23 Punkten aus 14 Spielen den zweiten Platz. Der berechtigt zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation. „Aufzusteigen ist nicht unser Wunsch und unser Ziel“, sagt Berchtold. „Sollten wir uns für die Relegation qualifizieren, werden wir nicht antreten.“ Neben Beruf und Familie wären zum Beispiel weite Fahrten, die ein Aufstieg mit sich bringen würde, nicht möglich. „Wir fühlen uns derzeit in der Oberliga wohl“, sagt die Teamsprecherin. Daher würden die Birkländerinnen ambitionierteren Mannschaften den Vorrang lassen.

Mit dem bisherigen Saisonverlauf sind die Tischtennisspielerinnen zufrieden. Als „solide“ bezeichnet Berchtold die Leistungen. „Sie entsprechen unseren Erwartungen.“ Einzig mit dem Rückrundenauftakt hadert Lena Berchtold etwas. Gegen Versbach und Wombach gab es jeweils nur ein 7:7-Unentschieden. „Da haben wir Punkte liegen gelassen“, sagt sie.

TTC Birkland hält Konkurrenten in Schach

Aufgrund diverser Erkrankungen konnte Birkland nicht in Bestbesetzung antreten. Stattdessen half Irene Berchtold aus. „Wir sind dankbar, dass sie uns geholfen hat, eine Geldstrafe zu vermeiden, die es gegeben hätte, wenn wir nur mit drei Spielerinnen angetreten wären“, so Berchtold. „Wir wissen allerdings auch, dass sie in dieser Liga keine Chance hat, ein Spiel zu gewinnen.“

In voller Besetzung zeigten die TTC-Frauen dann aber zum Beispiel gegen Thannhausen, was sie draufhaben. Gegen den Tabellennachbarn gewann Birkland Mitte Februar mit 8:5. In der nächsten Partie, bevor die Saison unterbrochen wurde, wäre der TTC gegen Tabellenführer Regenstauf angetreten. „Das wäre spannend gewesen“, ist sich Berchtold sicher.

Birklands Karin Stumpfecker gewann die meisten Spiele in der gesamten Liga

Auf Birkländer Seite wäre es dann vor allem auf Karin Stumpfecker angekommen. Birklands Nummer eins hat mit 32 Saisonsiegen die meisten aller Spielerinnen in der Oberliga Bayern. Ihre Bilanz (32:5) ist die zweitbeste der Liga. „Sie hat vor allem eine unglaublich gute Vorrunde gespielt“, sagt Berchtold. Nur gegen zwei Ausländerinnen, die dafür bezahlt werden, in der Oberliga zu spielen, musste sich Stumpfecker geschlagen geben. Erstmals seit Jahren ging sie verletzungsfrei in die Saison. „Da sieht man, was das ausmacht“, so Berchtold, die von Stumpfeckers starken Leistungen keineswegs überrascht ist.

Lesen Sie außerdem:

Umbruch beim EC Peiting - Gleich sechs Spieler verlassen den Oberligisten

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare