Flott unterwegs waren beim Autoslalom in Altenstadt die Fahrer des heimischen MSC: (v.r.) Florian Klages, Thomas Reichart, Marco Steiner, Michael Völk, Tina Völk und Wolfgang Buttstädt. Es fehlt Katharina Schwab.
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Flott unterwegs waren beim Autoslalom in Altenstadt die Fahrer des heimischen MSC: (v.r.) Florian Klages, Thomas Reichart, Marco Steiner, Michael Völk, Tina Völk und Wolfgang Buttstädt. Es fehlt Katharina Schwab.
Beim Autoslalom in Altenstadt mussten die Fahrer (hier Andreas Schlemmer) weniger Pylonen als sonst umkurven.
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Beim Autoslalom in Altenstadt mussten die Fahrer (hier Andreas Schlemmer) weniger Pylonen als sonst umkurven.

Autoslalom

Altenstadter zeigen gute Leistungen beim Heimrennen - Veranstalter dennoch nicht vollends zufrieden

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Weniger Fahrer und weniger Zuschauer als in den vergangenen Jahren hatten die Veranstalter des Autoslaloms in Altenstadt zu verzeichnen. Zufriedenstellend waren die Leistungen der heimischen Fahrer.

Altenstadt – Enge Kurven durch Pylonen, ständiger Wechsel zwischen Bremsen und Beschleunigen. Das zeichnet in der Regel Autoslaloms aus. Die Veranstaltung in Altenstadt bildet in der Beziehung eine Ausnahme. Die orange-weißen Hütchen gibt es auch dort. Auf dem rund 1000 Meter langen Kurs, sind sie im Vergleich zu anderen Rennen aber eher sparsam gesetzt. Was bedeutet, dass die Autos relativ viel auf der Geraden und damit schnell unterwegs sind.

„Wir haben einen der schnellsten Kurse in der Serie“, berichtete Jürgen Klages, der Chef des MSC Altenstadt, der mit rund 50 Helfern für einen reibungslosen Ablauf des Rennens sorgte. Das dauerte im Gegensatz zu den vergangenen Jahren nicht ganz so lange. „Wir hatten diesmal nur eine DMSB (Deutscher Motorsport Bund)-Veranstaltung und keinen Clubsport-Slalom“, erklärte Klages. „Deshalb waren weniger Teilnehmer am Start.“ Er durfte rund 70 Starter begrüßen und nicht, wie die vergangenen Jahre, weit über 100. Am Wetter lag es jedenfalls nicht. „Das war ein Traum“, schwärmte Klages angesichts sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein pur.

Altenstadter Fahrer mit Leistungen beim Autoslalom zufrieden

Aufgrund dieser Bedingungen hätte sich der MSC-Chef ein paar Zuschauer mehr gewünscht. „Die waren aber vermutlich bei den Auerberg-Classics“, sagte Klages zum zeitgleich stattfindenden Großereignis in der Nachbarschaft. Die Nachwuchsfahrer absolvierten eine Runde, die Piloten der anderen Altersklassen legten je zwei Runden zurück. Mit dabei waren zwei Frauen und fünf Männer vom gastgebenden MSC, die in ihren Klassen gute Resultate erzielten.

„Bei mir ist beim Beschleunigen zweimal die Leistung kurz weg gewesen“, erklärte Marco Steiner, der mit seinem dritten Platz in der Klasse G5 durchaus zufrieden war. Seine Teamkollegen, Katharina Schwab und Thomas Reichart, die wie Steiner einen BMW 316 fuhren, landeten in der gleichen Klasse auf den Plätzen fünf und sechs. „Ich bin gerade dabei, das Auto kennenzulernen und war von den Zeiten gar nicht so weit weg“, so Neuling Reichart, der bei seinem Heimrennen erst zum vierten Mal einen Autoslalom fuhr. „Die Strecke ist jedes Mal ein bisschen anders“, ergänzte Steiner, der über mehr Erfahrung verfügt.

Gleich war für alle Teilnehmer, dass sie nach einem Trainingslauf zwei Wertungsläufe absolvieren mussten, deren addierte Zeit plus eventueller Strafzeiten für Pylonenfehler die Gesamtzeit ergaben, die für die Endplatzierung ausschlaggebend war. Die beste Platzierung unter den MSC-Fahrern sicherte sich Michael Völk mit 3:16,01 Minuten. Er landete in der Gesamtwertung auf Rang 18, direkt vor seinen Teamkollegen Wolfgang Buttstädt, der 17 Hundertstel langsamer war.

Schlechtes Wetter bei Autoslalom in Lechbruck

„Auto und Strecke passen zusammen“, erklärte Buttstädt, der wie Völk einen BMW 318ti steuerte. In der Klasse F10 landete Völk auf Platz vier, vor Buttstädt als Fünftem. Tina Völk, die dasselbe Fahrzeug nutzte, wurde Neunte. Die schnellste Zeit im gesamten Feld fuhr Alex Pleier (Eisenberg). Mit seinem Opel Kadett C Coupé benötigte der Allgäuer für die beiden Runden zusammen 2:55,66 Minuten.

Kein Glück mit dem Wetter hatte am Wochenende zuvor der MSC Lechbruck. Beim 12. Lechbrucker Autoslalom auf den 1200 Meter langen Kurs nahmen nur 50 Fahrer teil. Den Sieg sicherte sich nach zwei Läufen Alfred Wembacher (BMW E36 M3) in 1:27,25 Minuten. Der Altenstadter Steiner wurde als bester Fahrer aus der Region insgesamt 17. (1:47,27), sein Teamkollege Buttstädt (1:49,25) lag zwei Plätze dahinter.

Der Autoslalom in Altenstadt war anfangs stark umstritten. Rund läuft es derzeit bei den Altenstadter Fußballern in der Kreisliga 2

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