Die Verantwortlichen der Schongauer Vereine stehen dem Ligapokal positiv gegenüber.

Vereinen aus der Region Schongau gefällt der Ligapokal

Schongau: Ligapokal für Mannschaften ein Anreiz, um Gas zu geben

  • vonRoland Halmel
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Mannschaften aus der Region Schongau haben sich zum Konzept des BfV hinsichtlich des Ligapokals geäußert. Die Meinungen der Verantwortlichen sind dabei durchweg positiv. 

Landkreis – Nicht nur in der Bayern-, Landes- und Bezirksliga wird die freie Zeit im Spielplan mit dem Ligapokal gefüllt. Auch von der Kreisliga bis zur C-Klasse werden die Vereine diesen vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) ins Leben gerufenen Zusatzwettbewerb bestreiten. Von den betroffenen Klubs in der Region wird dabei Zustimmung signalisiert.

Ansorge: Zusätzlicher Wettbewerb besser als Freundschaftsspiele 

„Ich finde die Idee gut, wenn keine Punktspiele mehr sind und ein zusätzlicher Wettbewerb ausgespielt wird, bei dem man etwas erreichen kann, das ist besser als Freundschaftsspiele“, sagt Markus Ansorge, Coach des Kreisligisten VfL Denklingen. Sein Fokus liegt aber nach wie vor auf der Punktrunde.

Melzer: Man schafft einen Anreiz, dass Mannschaften Gas geben

Der mögliche Aufstieg für den Pokalgewinner hat auch den zunächst skeptischen Fabian Melzer überzeugt. „Damit schafft man einen Anreiz, dass die Mannschaften Gas geben. Ein Bewerb, bei dem es nur einen Pokal zu gewinnen gibt, wäre nur Larifari“, urteilt der Trainer des TSV Peiting.

Lang: Mit normalem Ligabetrieb zu viel Leerlauf

„Wir stehen grundsätzlich positiv zu dem Wettbewerb, da es nur mit einem normalen Ligaspielbetrieb jede Menge Leerlauf geben würde“, nennt Thomas Lang, der sportliche Leiter des Kreisligisten TSV Peißenberg, ein weiteres Plus des Ligapokals, der auch bei Alex Sanktjohanser Zustimmung erfährt. „Ich finde ihn nicht schlecht. Er hat Wettkampfcharakter und das macht einfach mehr Spaß“, urteilt der Trainer des Kreisklassisten TSV Hohenpeißenberg.

Erdt: Pokal könnte notfalls problemlos abgebrochen werden

„Man bleibt im Spielrhythmus und kann auch durchwechseln“, ergänzt Hubert Strobel, der Coach der SpVgg Schwabbruck/Schwabsoien (Kreisklasse), der bereits entschieden hat, eine Mannschaft für den Ligapokal, „den der Verband als Lösung gebraucht hat“, so Strobel, zu melden. Auch der TSV Rott (A-Klasse) ist dabei, und dessen Trainer Tim Erdt zählt zusätzliche Vorteile des Bewerbs auf. „Man muss für die ansonsten spielfreien Zeiten nicht selbst Testspielgegner finden und man kann die Pokalrunde, falls Corona oder das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung macht, einfach abbrechen, ohne dass ein Verein darunter leiden muss, wie es zum Beispiel beim Abbruch der Saison der Fall wäre“, ergänzt Erdt, der hofft, dass viele Mannschaften daran teilnehmen werden. (ROLAND HALMEL)

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