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Böbinger Schützen marschieren in die Bayernliga durch

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Von: Katrin Kleinschmidt

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Erfolgreiche Schützen: (v.l.) Fridolin Waldmann, Andreas Schauer, Yannik Lindinger, Christian Lindinger und Gerald Strunz. © Foto: Verein

Was als Probemitgliedschaft begann, verlief im Anschluss sehr erfolgreich. Nun konnten die Böbinger Schützen bereits den vierten Aufstieg in fünf Jahren feiern.

Böbing Eigentlich wollten Christian Lindinger, Sohn Yannik und Fridolin Waldmann nur mal reinschnuppern. Als vor fünf Jahren das Gauschießen in Böbing anstand, schlossen sie eine Probemitgliedschaft ab und traten das erste Mal an den Schießstand. Fünf Jahre später sind sie fester Bestandteil des SV Schnalz Böbing, haben als Luftpistolenschützen fünf Meisterschaften und vier Aufstiege geschafft. Von der 2. Gauliga schossen sie sich und ihr Team rauf in die Bayernliga Süd-West, Deutschlands dritthöchste Klasse.

Böbinger Schützen marschieren in die Bayernliga durch

„Besonders stolz sind wir darauf, dass wir den Aufstieg nur mit einheimischen Schützen geschafft haben. Alle sind aus unserem Verein und unserem Ort“, sagt Christian Lindinger, der in der Oberbayernliga in jeder Runde zu den Top-Schützen der Liga gehörte. In Runde vier (385 Ringe), sechs (377) und sieben (379) gelang ihm sogar jeweils das beste Ergebnis aller Schützen. Sohn Yannik war in Runde acht der beste Einzelschütze (378). Zudem gelang dem SV Schnalz Böbing beim 1857:1733 gegen Bernbeuren das höchste Saisonergebnis aller Teams.

Böbing war der Liga-Konkurrenz deutlich überlegen, sicherte sich mit 18:2 Punkten souverän den Meistertitel. 1826,90 Ringe erzielte das Team im Schnitt. Der Zweitplatzierte Gilching I kam auf durchschnittlich 1795,50.

Nun starten sie in Deutschlands dritthöchster Spielklasse

Auch beim Aufstiegskampf in der Olympia-Schießanlage in München behielten die Böbinger die Oberhand. Im ersten Durchgang erarbeiteten sie sich 1831 Ringe und damit bereits 40 Punkte Vorsprung. „Im zweiten Durchgang lief es dann nicht mehr nach Plan“, sagt Christian Lindinger. „Aber mit 1795 Ringen konnte der Vorsprung trotzdem noch ein bisschen ausgebaut werden.“ Neben Lindinger, der 379 und 371 Punkte beisteuerte, hatten auch Yannik Lindinger (371 und 355 Punkte), Fridolin Waldmann (352 und 355), Andreas Schauer (371 und 375) sowie Gerald Strunz (358 und 350) großen Anteil am Aufstieg.

Während der Oberbayernliga waren zudem Lucia und Sabine Erhard im Einsatz. „Auf ihre Leistung kann man sicher immer verlassen“, sagt Christian Lindinger. Der freut sich schon auf die neue Saison in Deutschlands dritthöchster Liga. Sein Ziel dafür? Lindinger schmunzelt: „Na der Aufstieg in die zweite Liga.“ 

von Katrin Kleinschmidt

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