Dürfen wieder enger zusammenrücken: Die Handballer des TSV Schongau, hier bei einer Auszeit während eines Spiels der vergangenen Saison, dürfen seit Mittwoch mit Körperkontakt trainieren.
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Dürfen wieder enger zusammenrücken: Die Handballer des TSV Schongau, hier bei einer Auszeit während eines Spiels der vergangenen Saison, dürfen seit Mittwoch mit Körperkontakt trainieren.

Handball

Ein Schritt in Richtung Normalität für Schongaus Handballer - dennoch schwierige Planung

  • vonRoland Halmel
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Die neuerlichen Lockerungen erleichtern auch das Training der Schongauer Handballer. Die Planung der Vorbereitung bleibt dennoch schwierig.

Schongau – Der vergangene Mittwoch, 8. Juli, war für viele Freizeitsportler in Bayern ein besonderer Tag. Es endete die fast viermonatige Durststrecke, in der aufgrund der Corona-Pandemie jeglicher Körperkontakt verboten war. Im Training in Gruppen, die möglichst gleich bleiben sollen, ist nun wieder vieles möglich. Damit kehrt auch bei den Schongauer Handballern langsam wieder die Normalität zurück.

„Wir haben die Nachricht mit Freude aufgenommen“, sagt Herrencoach David Schmoldt. „Endlich wieder richtiges Training“, jubelte Tanja Rösner, die derzeit nicht nur die B-Jugend-Burschen, sondern auch die Damen betreut. „Bei den Jungs war die Trainingsvorbereitung in den vergangenen Wochen nicht einfach. Da musste man schon gut überlegen, welche Übungen gehen und welche nicht“, berichtet Rösner. „Manchmal ist mir dann auch das Material ausgegangen“, räumte sie gewisse Schwierigkeiten mit den Corona-Einschränkungen ein.

„Nicht gleich von 0 auf 100“

Die werden nun wieder weniger, was Schmoldt mit Erleichterung registriert. „Wir werden jetzt aber nicht gleich von 0 auf 100 durchstarten, sondern es erst einmal langsam angehen lassen“, sagt er. Training mit Ball war bereits seit kurzem möglich, allerdings mit Abstand. „Jetzt freuen wir uns darauf, wieder Zweikämpfe machen zu dürfen“, so Schmoldt.

Bei den Damen, die zuletzt zweimal pro Woche trainiert haben, lagen die Schwerpunkte in der Laufschule, Kräftigung, Koordination mit und ohne Ball und in der Mobilisation. Das Training erfolgte sowohl draußen als auch in der Lechsporthalle. „Jetzt fehlt nur noch, dass wir in den Spielmodus starten können und hoffentlich bald Trainingsspiele absolvieren können, um zu sehen, wo wir stehen und wo es noch fehlt“, sagt Rösner.

Noch unklar, wann Spielbetrieb startet

Das Thema bewegt auch Schmoldt. „Wir wissen noch nicht, wann Spiele erlaubt sind, deshalb tun wir uns mit der Vorbereitungsplanung schwer“, sagt der Herrencoach, dessen Team nach dem Aufstieg in die Bezirksliga in der kommenden Saison deutlich mehr gefordert sein wird als in der abgelaufenen Saison. Gleiches gilt auch für die Damenmannschaft, die den Sprung in die Bezirksoberliga schaffte. „Nach der langen Spielpause wird das bestimmt nicht leicht“, sagt Tanja Rösner, die damit rechnet, dass es in drei bis vier Wochen Klarheit gibt, wann die Saison startet und ab wann Testspiele möglich sind.

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