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So läuft es bei den DEL-Profis aus der Region (Symbolbild).

Eishockey

Zwischen Transfer und Karriereende - das machen die DEL-Profis aus der Region

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Die Eishockey-Saison ist in Deutschland in allen Ligen beendet. So lief es für die DEL-Profis aus der Region und so geht es für sie weiter.

Landkreis – Sie kommen aus Peiting, Ingenried, Fuchstal und Peißenberg – und sie haben eines gemeinsam: Sie spielen in der höchsten deutschen Eishockey-Liga, der DEL. Ein Überblick darüber, wie die Saison von vier Profis aus der Region war – und wie es für sie weitergeht.

Nick Latta wechselt nach Straubing

Nick Latta Der Peitinger wechselt nach Straubing.

Der Peitinger Nick Latta spielte seine zweite Saison in Folge mit den „Grizzlys Wolfsburg“ in der DEL. Die Saison beendete das Team als Neunter, damit wäre es in den Play-offs mal wieder auf die „Ice Tigers“ aus Nürnberg getroffen. Doch die K.o.-Runde fiel wie in allen anderen Ligen wegen des Coronavirus aus. Stürmer Latta absolvierte so 45 der 52 Partien, schoss zwei Tore und leistete sechs Assists. Insgesamt kommt er nun schon auf 256 Spiele in Deutschlands höchster Eishockey-Liga.

Es waren seine letzten Punkte für Wolfsburg. Denn vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass es den 26-Jährigen zum Ligakonkurrenten „Straubing Tigers“ verschlägt. „Straubing gefällt mir sehr gut. Es ist genauso gemütlich wie mein Heimatort Peiting, hat eine wunderschöne Fußgängerzone und passt zu mir“, wird Latta in einer Pressemitteilung des Vereins zitiert. „Sportlich gesehen freue ich mich auf die neue Herausforderung in Straubing und darauf, vor vollen Rängen im Eisstadion am Pulverturm zu spielen.“

Bernhard Ebner bleibt in Düsseldorf

Bernhard Ebner Der Ingenrieder bleibt in Düsseldorf.

Keine Play-offs und auch keine Weltmeisterschaft: Für Bernhard Ebner gab’s im März gleich zwei bittere Nachrichten. Seit 2012 spielt der Ingenrieder für die Düsseldorfer EG in der DEL. Heuer wurde das Team Fünfter.

Ebner schoss in 43 absolvierten Partien acht Tore und bereitete acht Tore vor – mit 16 Punkten ist er der zweitbeste Verteidiger in der Scorerliste der EG. Der 29-Jährige hat noch bis 2022 einen Vertrag in Düsseldorf.

Florian Kettemer steht vor einer ungewissen Zukunft

Ebenfalls in der DEL stand der Fuchstaler Florian Kettemer unter Vertrag. In seiner zweiten Saison bei den Eisbären Berlin absolvierte der Verteidiger 51 Spiele. Ein Tor und 13 Vorlagen gelangen ihm. Die Saison schlossen die „Eisbären“ als Vierter ab.

Florian Kettemer Der Fuchstaler verlässt Berlin. 

Dass die Spielzeit ohne Play-offs abgebrochen wurde, fühle sich „super komisch“ an, sagt der 33-Jährige in einem Interview, das die „Eisbären“ auf ihrer Homepage veröffentlichten.

Denn für Kettemer endete damit nicht nur die Saison, sondern auch seine Zeit in Berlin. „Es waren zwei super Jahre“, sagt er darin. „Ich konnte mich hier neu entdecken, konnte offensiver spielen.“ Die Erfahrung sei so schön und wichtig für ihn gewesen, dass er länger blieb als die vier Monate, die er einst der Mannschaft helfen wollte. Nun aber sei es Zeit für den Abschied. „Ich merke, ich möchte jetzt etwas Neues. Ein bisschen für mich sein“, sagt er. „Ich habe die Idee, dass ich vielleicht in die Berge auf eine Hütte gehe.“ Ganz sicher verkündet Kettemer sein Karriereende in dem Interview aber nicht. Er lässt offen, ob er bei einem attraktiven Angebot nicht doch noch einmal zurück aufs Eis gehen würde.

Fabian Dietz bleibt in Berlin

Fabian Dietz Der Peißenberger bleibt in Berlin.

Ebenfalls für die „Eisbären“ Berlin lief in dieser Saison Fabian Dietz auf. Es war die erste DEL-Saison des Peißenbergers, der aus dem Nachwuchs des EC Peiting stammt und von 2012 bis 2018 für den ECP spielte. Der 21-jährige Stürmer stand 42 Mal im Kader, schoss ein Tor selbst und bereitete zwei vor. Zudem bestritt er sieben Spiele für den Kooperations-Partner, Lausitzer Füchse, in der DEL 2. Dort traf er ebenfalls ein Mal und leistete einen Assist. Auch in der kommenden Saison wird Dietz wieder im „Eisbären“-Trikot zu sehen sein.







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