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Goldener Samstag - Peitinger holen in drei Wettbewerben den Titel

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Von: Phillip Plesch, Paul Hopp

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Unter dem kritischen Blick ihres Bruders Michael hat Franziska Lindner eine Medaille im Einzel klar verpasst.
Unter dem kritischen Blick ihres Bruders Michael hat Franziska Lindner eine Medaille im Einzel klar verpasst. © Albert Kamhuber

In Regen beginnt die Weltmeisterschaft im Eisstockschießen. Mittendrin in der Jagd auf Medaillen sind für Deutschland auch vier Peitinger.

Update, 8. März, 11.29: Auch der dritte Peitinger, der am Samstag bei der Eisstock-WM in Regen im Einsatz war, darf sich nun Weltmeister nennen. Michael Lindner gewann mit seinen Teamkollegen Stefan Zellermayer, Josef Schmied, Tobias Thurner und Stefan Empl die Goldmedaille im U23-Mannschaftsspiel. Das erste Page-Play-off-Spiel hatten die Deutschen mit 12:16 gegen Österreich verloren. Österreich zog direkt ins Finale ein, Deutschland musste sich erst noch mit Brasilien messen. Das tat das deutsche Team in überlegener Manier und gewann 22:3. Das Traumfinale zwischen Deutschland und Österreich war perfekt. Im Endspiel bewiesen die Deutschen Nervenstärke und setzten sich mit 15:6 durch. 

Deutschland führt Medaillenspiegel der Eisstock-WM souverän an

Damit enden die Wettbewerbe der Jugend und Junioren. Alle 17 Goldmedaillen gingen an Deutschland (13) und Österreich (4). Beide Nationen machten auch alle Silbermedaillen unter sich aus. 

Goldener Samstag - Peitinger im Teamwettbewerb erfolgreich

Update, 7. März, 12.53 Uhr: Nach Daniel Steber hat auch Franziska Lindner ihre erste Medaille bei der diesjährigen Eisstock-WM gewonnen. Im Zielschießen-Teamwettbewerb der U23-Juniorinnen gewann Lindner gemeinsam mit Julia Windmeißer, Einzel-Weltmeisterin Regina Gilg und Alina Mayer die Goldmedaille. Die deutsche Mannschaft holte in beiden Durchgängen die meisten Punkte und setzte sich mit 310 Punkten vor Österreich (298) und Italien (276) durch. 

Update, 7. März, 11.59 Uhr: Daniel Steber ist Weltmeister. Der Eisstockschütze des TSV Peiting setzte sich gemeinsam mit Mathias Kohlhuber, Einzel-Weltmeister Stefan Zellermayer und Christian Späthe im U23-Zielschießen-Teamwettbewerb durch. Deutschland holte den Titel mit 348 Punkten vor Österreich (324) und Italien (259). Nach dem ersten Durchgang lag Deutschland noch hinter den Österreichern, doch mit einem starken zweiten Durchgang sicherte sich der DESV den Titel. Für die Peitinger Stockschützen war es die erste Medaille bei den diesjährigen Titelkämpfen, doch die nächste dürfte noch heute folgen. 

Peitinger noch ohne Medaille - Samstag macht Hoffnung

Update, 6. März, 17.29 Uhr: Daniel Steber erwischte keinen guten Tag. Der Peitinger erzielte in der Finalrunde nur 243 Punkte und fiel mit 560 Gesamtpunkten im Zielwettbewerb der U23-Junioren auf den achten Platz zurück. Den Weltmeistertitel sicherte sich in einem packenden Finale Stefan Zellermayer (671) vom TSV Hartpenning. Nach starken 180 Punkten im letzten Durchgang überholte er Christoph Maierhofer aus Österreich und gewann mit einem Punkt Vorsprung.

Am Samstag steht die Entscheidung im Mannschaftsspiel der U23-Junioren an. Dort haben Michael Lindner und seine Teamkollegen sehr gute Chancen auf eine Medaille. Zudem treten Daniel Steber und Franziska Lindner im Zielschießen-Teamwettbewerb für Deutschland an. 

Franziska Lindner verpasst Medaille - ehemalige Peitingerin überragt

Update, 6. März, 15.45 Uhr: Franziska Lindner hat eine Medaille im Zielschießen-Einzelwettbewerb der U23-Juniorinnen klar verpasst. Im Vergleich zur Qualifikation (234 Punkte) steigerte sich die Stockschützin des TSV Peiting zwar im Finaldurchgang (270), doch 504 Gesamtpunkte reichten nur zum siebten Platz. Der Rückstand auf Rang drei, den die Österreicherin Sophie Schmutzer (563) belegte, betrug 59 Punkte. Auch auf dem zweiten Platz landete mit Stefanie Wörgötter (565) eine Österreicherin. Erste wurde in überlegener Manier die frühere Peitingerin Regina Gilg. Die Deutsche erreichte insgesamt 643 Punkte. In der vierten Runde stellte sie mit 189 Punkten einen absoluten Spitzenwert auf.

Michael Lindner zieht mit seinen Teamkollegen im Mannschaftsspiel in die Finalrunde ein - Goldtraum gewahrt

Update, 6. März, 13.21 Uhr: Michael Lindner ist bei der Eisstock-WM in Regen ins Page-Play-off eingezogen. In der Rückrunde im Mannschaftsspiel der U23-Junioren erwischten der Peitinger Lindner und seine Teamkollegen einen hervorragenden Tag. Ein Kontrahent nach dem anderen wurde deutlich geschlagen. Nur gegen das Team aus Österreich unterlag Deutschland. Für die Finalspiele am Samstag (ab 15.30 Uhr) haben sich neben Deutschland und Österreich außerdem Tschechien und Brasilien qualifiziert. 

Franziska Lindner und Daniel Steber ziehen ins Finale ein - beide haben Medaillenchance

Update, 5. März, 16.05 Uhr: Neben Daniel Steber ist auch Peitings zweite Hoffnung im Zielschießen ins Finale eingezogen. Franziska Lindner setzte sich bei den U23-Juniorinnen ebenfalls als Siebte durch. Mit 234 Punkten liegt sie 45 Zähler hinter dem Bronzerang. In Führung liegt derzeit die Deutsche Alina Mayer mit starken 297 Punkten. Das Finale steigt am Freitag. 

Update, 5. März, 11.48 Uhr: Mit zwei konstant guten Runden hat sich Daniel Steber für das Einzelfinale im U23-Zielschießen qualifiziert. Der Eisstockschütze des TSV Peiting kam insgesamt auf 317 Punkte. Damit qualifizierte er sich als Siebter unter 34 Teilnehmern für das Finale der besten Zwölf. Das findet am Freitag statt. Alle vier Deutschen sowie alle vier österreichischen Starter dürfen an der Endrunde teilnehmen. Zudem qualifizierten sich ein Brasilianer, ein Tscheche und zwei Italiener. Stebers Rückstand auf Platz drei beträgt 22 Punkte. In Führung liegt der Österreicher Stefan Schirnhofer (362 Punkte) vor dem Deutschen Stefan Zellermayer (341). 

Guter WM-Start für Michael Lindner - Deutschland gewinnt Favoritenduell

Update, 4. März: Die Wettkämpfe bei der Weltmeisterschaft im Eisstockschießen in Regen haben begonnen. In dieser Woche sind die Jugendlichen (die U16 und U19 absolviert eine EM) und Junioren (sie spielen eine WM) an der Reihe. Mit von der Partie sind auch drei Nachwuchsathleten des TSV Peiting: Franziska und Michael Lindner sowie Daniel Steber. Am Mittwoch stand die Vorrunde im Mannschaftsspiel auf dem Programm. Zum U-23-Team gehörte Michael Lindner – und der zeigte mit seinen Kollegen einen gelungenen Auftritt. Die deutsche U-23-Truppe liegt nach acht Partien mit 14:2 Punkten auf dem ersten Platz und untermauert damit ihre Titelambitionen. 

Deutschland gewinnt bei Eisstock-WM direktes Duell gegen Österreich

Der große Rivale um Gold, das österreichische Team, kam gestern ebenfalls auf 14:2 Punkte, hatte aber die schlechtere Stocknote vorzuweisen. Das direkte Duell – ausgetragen in der siebten Runde – entschieden die Deutschen klar mit 22:8 für sich. In der dritten Runde hatten sich die Gastgeber allerdings einen Ausrutscher geleistet: Das Duell mit Weißrussland ging mit 13:15 verloren. Die anderen Partien gewannen Michael Lindner und seine Teamkollegen zumeist deutlich. Ausnahme bildete das 17:13 gegen die Tschechische Republik, die nach der Vorrunde mit 10:6 Punkten den dritten Platz einnimmt. Die Rückrunde im Mannschaftsspiel findet am Freitag, 6. März, statt. Die Finalspiele gehen am Samstag, 7. März, über die Bühne. Daniel Steber startet bei der U23 im Zielschießen (Einzel und Team), Franziska Lindner geht im Zielschießen (Einzel und Team) der U23 auf Medaillenjagd und spielt außerdem bei den Frauen im Mannschaftsspiel. 

Medaillenjagd beginnt - Peitinger Stockschützen gehören zu Favoriten

Erstmeldung, 3. März: Peiting/Regen – Es ist das Eisstockereignis des Winters. Im niederbayerischen Regen, dem „Mekka des Eisstocksports“, findet für Junioren und Erwachsene die Weltmeisterschaft sowie für Jugendliche die Europameisterschaft im Eisstockschießen statt. Im Regener Eisstadion, in dem keine Glasscheibe die Zuschauer vom Eis trennt, wartet auf die Sportler aus 26 Nationen eine nie dagewesene Atmosphäre, denn die Veranstalter haben sich etwas Besonderes einfallen lassen.

„In der Eishalle werden zusätzliche Tribünen auf dem Eis aufgebaut“, berichtet Christian Lindner, Sprecher des TSV Peiting und Vorsitzender des Deutschen Eisstockverbandes. „Die Zuschauer sind dadurch nur drei Meter von den Athleten entfernt.“ Dass damit auch der ein oder andere Zuschauerkommentar bei den Athleten Gehör findet, ist klar. „Das wird eine zusätzliche Belastung“, sagt Lindner. 2500 Zuschauer haben im Eisstadion Platz. Die Wettbewerbe der Erwachsenen sind bereits ausverkauft. Bei der Jugend erwartet Lindner täglich über 1000 Besucher.

Vier Peitinger bei Eisstock-WM mit Medaillenchancen

Für das deutsche Team sind vier Stockschützen des TSV Peiting mit dabei. Sie reisen heute privat an und quartieren sich gemeinsam mit den anderen Deutschen im Hotel ein. Daniel Steber startet bei der U23 im Zielschießen (Einzel und Team), Michael Lindner spielt im U23-Mannschaftsspiel, Franziska Lindner ist gleich in drei Wettbewerben dabei. Sie geht im Zielschießen (Einzel und Team) der U23 auf Medaillenjagd und spielt außerdem bei den Damen im Mannschaftsspiel. Dort ist die Peitingerin Ulrike Lachenmayer Kapitänin. Zudem ist Lachenmayer beim Zielschießen im Teamwettbewerb dabei. In einem separaten Zelt werden die Sieger im Weitenwettbewerb ermittelt. Dort ist kein Peitinger vertreten.

Aus den insgesamt acht Wettkämpfen mit Peitinger Beteiligung sollen mindestens sechs Medaillen herausspringen. Das ist die Vorgabe von Christian Lindner. „Wie viele goldene es werden, wird sich zeigen“, sagt er. Die größten Goldchancen schreibt er Franziska Lindner im U23-Teamwettbewerb im Zielschießen zu. Favorit sei aber auch Michael Lindner mit der U23 im Mannschaftsspiel. Das Team, das sich seit Jugendjahren kaum verändert hat, habe seit rund acht Jahren kein Finale mehr verloren.

Österreich und Italien bei Eisstock-WM die ärgsten Kontrahenten

Als größte Konkurrenten der deutschen Spieler sieht Lindner die Österreicher sowie die Italiener, die alle aus Südtirol kommen. Daher gab es für das italienische Team auch keine Probleme mit dem Coronavirus. Das Virus ist dennoch ein Thema. Das chinesische Team, das erstmals bei einer Eisstock-WM am Start gewesen wäre, hatte seine Teilnahme von sich aus abgesagt. „Viele Athleten haben Angst gehabt“, berichtet Lindner. Daher sind Vertreter des Gesundheitsamtes bei der WM vor Ort und klären mit Hinweiszetteln über Schutzmaßnahmen auf.

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