Mäßiger Auftakt: Im Sprint erreichte Korbinian Heiland nur Platz 54.
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Mäßiger Auftakt: Im Sprint erreichte Korbinian Heiland nur Platz 54.

Langlauf: - Peitinger will schwachen Start bei Junioren-WM vergessen machen

Noch zwei Chancen für Korbinian Heiland

Zweimal geht Korbinian Heiland bei der Junioren-WM in Vuokatti noch an den Start. Dann soll es besser laufen als im Sprint.

Vuokatti/Peiting – Das finnische Vuokatti liegt nur vier Stunden südlich des Polarkreises. Dementsprechend herrscht dort fast immer sibirische Kälte, aktuell misst das Thermometer minus 20 Grad Celsius. Keine leichte Aufgabe für den Peitinger Langläufer Korbinian Heiland, der dort seit vergangenem Montag bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Einsatz ist. Im Sprint lief es für den 19-Jährigen auch gar nicht gut. Er kam über Rang 54 in der Qualifikation nicht hinaus. „Der Sprint ist zwar nicht wirklich meine Disziplin, aber ich war auch nicht gut“, lautet sein Resümee.

Langlauf: Schwere Beine bei Korbinian Heiland

Zum einen waren die Beine wohl von der Reise noch schwer, zum anderen war die Kälte eben doch eine große Umstellung für seinen Körper. „Wir haben zuvor bei plus fünf Grad trainiert, das ist schon etwas anderes“, so Heiland. Das spiegelt sich auch im Gesamtergebnis wider, am Ende hatten durchwegs die Skandinavier die Nase vorn. Erst auf Rang zehn folgte mit Heilands Teamkollege Jan Stölben der erste Mitteleuropäer.

Langlauf: Mittlerweile hat sich Korbinian Heiland an die Bedingungen in Finnland gewöhnt

Mittlerweile hat sich Heiland aber akklimatisiert. „Es ist wirklich wunderschön hier, das Langlaufen ein Traum.“ Auch die Beine seien schon lockerer, und er ist positiv gestimmt für die Staffel an diesem Samstag und das 30-Kilometer-Rennen am Sonntag. „Das sind ohnehin mehr meine Strecken“, sagt er. Die 30 Kilometer im klassischen Stil seien „mein Hauptrennen“, so der Peitinger. Das Ziel erneut: unter den Top 15 dabeisein.

Für die Staffel gilt es noch, die Teamtaktik abzuwarten. Fix ist jedoch, dass Heiland in klassischer Technik auf Position zwei laufen wird. Beide Rennen am Wochenende werden in jedem Fall durch die finnische Winterwunder-Landschaft führen, die diese Titelkämpfe – Ergebnisse hin, Corona her – zu etwas ganz Besonderem macht. KATHRIN EBENHOCH

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