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Gute Haltung: Ulrike Lachenmayer gehört zu den besten Stockschützinnen in Deutschland. Am Wochenende hat sie mit dem TSV Peiting im heimischen Eisstadion beim Europacup eine Chance auf eine Medaille. 

Europacup in Peiting

Europas Eisstock-Elite gibt sich die Ehre

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Peiting - Bis Ende November dreht sich in der Marktgemeinde Peiting alles um das Eisstockschießen: Denn die Stocksportler des TSV Peiting richten an den Wochenenden 18. bis 20. und 25. bis 27. November die Europacup-Turniere der Frauen und Männer aus.

Christian Lindner ist ein Mann mit hohen Zielen. Der Präsident des Deutschen Eisstock-Verbandes (DESV) träumt davon, dass seine Sportart irgendwann olympisch wird, sich auf der ganz großen Internationalen Bühne präsentieren darf. Ob das jemals passieren wird, steht noch in den Sternen. Einen etwas kleineren Traum hat sich Lindner schon erfüllt: An diesem und am kommenden Wochenende richtet sein Heimatverein, der TSV Peiting, die Europacup-Turniere für Frauen und Männer aus. „Das ist die Champions League unseres Sports“, sagt Lindner.

Den Auftakt machen am Samstag, 19. November, die Frauen-Mannschaften. Am Start der Vorrunde sind ab 9 Uhr in Peitings Eishalle 19 Mannschaften aus sieben Nationen (siehe Kasten).

Gespielt wird die Vorrunde in zwei Gruppen im Modus „jeder gegen jeden“. Am Sonntag, 20. November, beginnen dann um 8.30 Uhr die Finalspiele. „Die Favoriten sind sicherlich die drei Medaillengewinner aus dem Vorjahr“, sagt Lindner. Dies sind der Titelverteidiger ESV Vornholz aus der österreichischen Eisstock-Hochburg Steiermark und der EV Moritzing aus Italien. Die Peitinger Frauen starten nach der Bronzemedaille im Vorjahr mit ihrem Heimvorteil doppelt motiviert in dieses Event. „Doch auch die junge Mannschaft des EC Aussernzell zählt als deutscher Pokalsieger 2015 und 2016 zum Kreis der Medaillenfavoriten“, so Lindner.

Eine Woche später, am Samstag, 26. November, startet dann der Europacup der Herren. Dort gehen die Peitinger als Titelverteidiger ins Rennen. Vergangenes Jahr sicherten sie sich beim Turnier in Brest (Weißrussland) sensationell den Sieg. „Zum Favoritenkreis gehören alle Mannschaften aus Deutschland, Italien und Österreich“, sagt Lindner. Insgesamt gehen bei den Herren 23 Teams aus acht Ländern an den Start.

Zeitplan & Teilnehmer

Freitag, 18. November

17 bis 19 Uhr: Meldung der Mannschaften in der Eishalle, anschließend Training

19 Uhr: Auslosung der Gruppen im VIP-Raum der Eishalle

19.30 Uhr: Eröffnungsfeier am Marktplatz

20.30 Uhr: Empfang der Nationenvertreter

Samstag, 19. November

8 bis 8.45 Uhr: Training in der Eishalle

8.45 bis 9 Uhr: Begrüßung

anschließend: Beginn der Vorrunde (elf Spiele à 35 Minuten)

19 Uhr: Empfang für alle Teilnehmer im Gasthof Keppeler

Sonntag, 20. November

8 bis 8.30 Uhr: Training in der Eishalle

anschließend: Finalspiele (8 Partien à 35 Minuten)

14 Uhr: Siegerehrung

Teams

Deutschland: EC Aussernzell, SV Mehring, TSV Kühbach, RSV Büblingshausen, TSV Peiting

Italien: AEV Stegen, EV Moritzing, SV Mölten, EV Lana Raika

Österreich: EV Rottendorf Seiwald, ESV Vornholz, ESV Riegersberg, SU St. Veit

Schweiz: ESC Zug

Russland: Mahaon Moskau

Weißrussland: Brest/Grodno

Tschechien: Sokol Prazák, Kyiaeal Lenora, Slavoj Stozice

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