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Haßmann übernimmt Altenstadt

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Von: Thomas Fritzmeier

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© dpa

Altenstadt - Jetzt ist es raus: Rainer Haßmann wird neuer Trainer beim TSV Altenstadt und soll den Absteiger zurück in die Kreisliga führen. Dafür hängt er die Pfeife an den Nagel.

Der TSV Altenstadt hat einen neuen Trainer. Rainer Haßmann, zuletzt als Schiedsrichter aktiv, tritt die Nachfolge von Michele Ciranna an. Der Vertrag des Italieners war nach dem Abstieg des TSV in die Kreisklasse nicht verlängert worden. „Wir haben uns für Rainer entschieden, weil er viel Erfahrung hat und den Verein bestens kennt. Wir erwarten uns von ihm, dass er frischen Wind reinbringt, die Spieler motiviert“, sagt Altenstadts Fußballer-Chef Michael Stübiger. Nach ein, zwei Gesprächen sei die Verpflichtung unter Dach und Fach gewesen. „Er hat immer gesagt, dass es zwei Vereine gibt, die für ihn immer ein Thema sind. Altenstadt ist einer davon. Außerdem haben wir sehr schnell gemerkt, dass sich seine Vorstellungen mit unseren decken.“

Mit der Verpflichtung Haßmanns sind auch etwaige Gerüchte vom Tisch, die besagten, dass Altenstadt-Kapitän Robert Kanzler gemeinsam mit dem Peitinger Michael Humpl den TSV betreuen solle. Angeblich scheiterte dieser Plan nur an der Absage Humpls. Sei’s drum.

Mit Haßmann bekommen die Altenstadter auf jeden Fall einen Trainer, der richtig heiß ist auf einen Job an der Seitenlinie. „Wenn man so lange Trainer war wie ich, ist es normal, dass es nach einer längeren Pause (Haßmann war zuletzt sechs Jahre nicht als Trainer aktiv, die Red.) wieder kribbelt. Aber es musste auch ein Verein sein, der zu mir passt. Und Altenstadt passt perfekt“, sagt er. „Ich kenne das Umfeld gut, war hier selbst als Spieler aktiv und vor längerer Zeit auch schon mal Trainer. Deshalb habe ich gerne zugesagt.“

Ein weiterer Punkt, der für Haßmann spricht: Er weiß, wie man aufsteigt. Mit dem TSV Lengenwang stieg er 2005 in die Bezirksliga auf, 2008 führte er den TSV Schwabsoien aus der B-Klasse zurück in die A-Klasse.

Dieses Kunstück, also die Rückkehr in die Kreisliga, soll dem 53-Jährigen nun auch mit dem TSV Altenstadt gelingen. „Unser Ziel ist es, oben mitzuspielen. Der direkte Wiederaufstieg ist keine Pflicht. Auf lange Sicht wollen wir aber zurück in die Kreisliga. Da gehört der TSV Altenstadt nämlich hin“, sagt er.

Seinen Job als Schiedsrichter hängt Haßmann für die Dauer seines Engagements beim TSV an den Nagel. „Grundsätzlich ist es zwar erlaubt, weiterhin zu pfeifen“, erklärt der 53-Jährige. „Aber das wäre mir dann doch zu viel Stress.“

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