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Fußball: Kreisliga 2

Kader des TSV Peiting ist zum Rückrunden-Start auf Kante genäht

Das Wetter war in den vergangenen Tagen alles andere als optimal. Dennoch sind die Fußballer des TSV Peiting zuversichtlich, dass am Samstag (15 Uhr) beim Heimspiel gegen den SC Unterpfaffenhofen/Germering wieder der Ball rollen kann:

Peiting – „Unser Platzwart, der normalerweise sehr kritisch ist, sagt, wir können spielen“, meint TSV-Trainer Stefan Jocher.

Und der geht nach der sehr durchwachsenen Vorbereitung durchaus skeptisch in die Rückrunde: „Die Ergebnisse und das Wetter waren bescheiden, und durch Krankheiten und Ausfälle hatte ich im Schnitt nur elf bis zwölf Spieler im Training“, begründet Jocher seine sehr gedämpfte Euphorie.

In den Testpartien blieb seine Mannschaft komplett ohne Erfolgserlebnisse. Drei Niederlagen und ein Unentschieden standen letztlich zu Buche. „Viele Spieler sind noch nicht bei 100 Prozent“, fasst Jocher den Leistungsstand seiner Truppe zusammen.

Die hat sich gegenüber dem vergangenen Jahr nur ein klein wenig verändert. Christian König kam vom TSV Bernbeuren II nach Peiting. „Er hat sich gut gemacht“, meint Jocher zum Mittelfeldmann. Darüber hinaus rückt Daniel Slowiok aus der zweiten Garnitur nach.

Auch wenn es keine Abgänge gab, sind die zwei Verstärkungen durchaus nötig, da die Peitinger nach wie vor große Verletzungssorgen plagen: Christian Schuster und Alex Karbach sind nach ihren Kreuzbandrissen noch nicht einsatzfähig. Gleiches gilt für Marian Hornung nach seiner Schulter-OP. Christoph Wagner hat einen Knorpelschaden. Ihm droht möglicherweise sogar das Karriereende. Christian Steeb steht ebenfalls nicht zur Verfügung, da er sich aufs Studium konzentriert.

Wenigstens kehrt der lange verletzte Matthias Schweizer ins Team zurück, und Martin Pakleppa befindet sich zumindest wieder im Training. „Personell darf in der Rückrunde nicht mehr viel passieren“, sieht Jocher seinen Kader aktuell auf Kante genäht.

Dennoch will er mit seiner Truppe, die aktuell auf Platz vier rangiert, weiter vorne mitmischen. „Bei nur drei Punkten Rückstand auf den Zweiten ist der Aufstiegsrelegationsplatz unser Ziel“, erklärt Jocher.

Eine Mannschaft ist jedoch außer Reichweite: Spitzenreiter Unterpfaffenhofen, gegen den die Peitinger das neue Jahr eröffnen. „Das ist gleich ein richtiger Kracher“, meint Jocher zum Duell gegen den verlustpunktfreien Überflieger. Den hatte der TSV im Hinspiel am Rande eines Punktverlustes. Ein Elfmeter des SCU in letzter Minute bescherte den Peitingern aber eine bittere 1:2-Niederlage. „Vielleicht sind die Gäste auch noch nicht so eingespielt, so dass uns eine Überraschung gelingt“, hofft Jocher auf einen Punkt gegen den Favoriten. 

Roland Halmel

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