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Zu selten brachten die Peitinger (weiße Trikots) die Gäste in deren Strafraum in Bedrängnis. Zum Ende der Partie ging den Peitingern zudem die Kondition aus. 

Fußball: Kreisliga 2

Peiting kann dem Spitzenreiter nur hinterherrennen

Im Hinspiel hatte der TSV Peiting einen Punkt noch knapp verpasst: Im zweiten Vergleich gegen den SC Unterpfaffenhofen-Germering war die Peitinger Elf von Trainer Stefan Jocher davon meilenweit entfernt.

Peiting – Im ersten Spiel nach der Winterpause ist der TSVP gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer mit 0:4 (0:2) unter die Räder gekommen.

„Einmal ein 0:4 ist mir lieber als viermal ein 0:1“, kommentierte Jocher etwas genervt den Fehlstart ins neue Jahr. „Konditionell fehlt bei uns noch sehr viel, aber wenigstens war das heute eine gute Trainingseinheit.“

Der souverän auftretende Spitzenreiter präsentierte sich als überaus ballsicher und effektiv. TSV-Keeper Max Eirenschmalz wehrte nur einen Schuss ab, alle anderen Versuche der Gäste landeten im Tor. „Eine bescheidene Quote“, grummelte Eirenschmalz, der bei den Treffern aber chancenlos war.

Schon in den ersten Minuten deutete sich an, dass es für die Peitinger sehr schwer werden würde. Unterpfaffenhofen störte früh und ließ die Gastgeber überhaupt nicht ins Spiel kommen. Dennoch schafften es die Peitinger, sich einmal bis vor das Tor durchzuspielen. Sebastian Krötz (13.) scheiterte jedoch aus spitzem Winkel am SCU-Keeper.

Auf der Gegenseite sorgte Christian Weber (18.) aus der Distanz für den ersten Warnschuss der Gäste. Der zweite Versuch landete dann schon im Kasten: Nach einem Freistoß zog Konrad Wanderer (29.) aus fast 30 Metern ab. Der verdeckte Schuss landete neben dem Pfosten zum 0:1 im Tor. „Ein Sonntagschuss“, so Jocher. Wenig später ließ sich die rechte Abwehrseite der Peitinger mit einem Doppelpass aushebeln, und schon stand es durch Manuel Miller (34.) 0:2.

Jocher wechselte noch vor der Pause Neuzugang Christian König aus, und beim Seitenwechsel blieb Korbinian Kechele in der Kabine. Trotz der frischen Kräfte blieben die Gäste spielbestimmend. Ein Ballverlust der Hausherren im Mittelfeld brachte die Vorentscheidung, da Wanderer sein Solo mit dem 3:0 (58.) abschloss. Fast im Gegenzug hatte Markus Riedl (61.) Pech, dass sein Schuss am Pfosten landete. Den Nachschuss vergab Elias Heiß.

Im Anschluss waren den Peitingern die konditionellen Probleme immer mehr anzumerken. „Wenn man nicht fit ist, langt man halt hinten rein“, ärgerte sich Jocher über viele Fouls und gelbe Karten. Benedikt Multerer brachte seinen Gegenspieler im Strafraum zu Fall. Die Folge war das 0:4 durch einen verwandelten Strafstoß von Samuel Planic (75.).

Wenigstens ließ sich der TSV danach nicht komplett hängen. Die Peitinger bemühten sich um den Ehrentreffer. Matthias Lotter verpasste ihn bei einem gefährlichen Kopfball (77.) und einem Distanzschuss (82.) aber knapp.
Roland Halmel

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