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TSV Peiting mit glücklichem Punkt

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Die Zitterpartie für den TSV Peiting geht weiter: Beim SV Mammendorf verpasste die Truppe von Spielertrainer Fabian Melzer den Befreiungsschlag.

Peiting – Die auswärtsschwachen Peitinger kamen beim Tabellenzehnten nicht über ein 2:2 hinaus. Der eine Zähler reichte den Hausherren zur endgültigen Rettung.

Der TSV muss dagegen in der Nachholpartie gegen Pöcking und zum Abschluss gegen Aich noch ordentlich punkten, um nicht in der Relegation nachsitzen zu müssen, der direkte Abstieg droht dagegen nicht mehr.

„Wir haben nicht so gut gespielt, deshalb kann ich mit dem Remis gut leben“, urteilte Melzer danach. „Vielleicht ist der eine Zähler noch Gold wert“, ergänzte er und hofft, dass sein Team jetzt in den beiden Heimspielen alles klar macht und die Klasse hält. „Der Druck ist zwar groß, aber ich bin mir sicher, dass die Jungs alles raushauen werden.“

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Fabian MelzerPeitings Spielertrainer war nach dem Remis bedient.

Davon war in Mammendorf zunächst wenig zu sehen. Die Hausherren bestimmten in der ersten Hälfte über weite Strecken das Geschehen, auch wenn sie wenig hochkarätige Möglichkeiten hatten. Beim Führungstreffer des SVM leistete dann auch noch die Gäste tatkräftig Mithilfe, da Elias Heiß (29.) eine Flanke ins eigene Tor beförderte. Die Antwort der bis dahin harmlosen Peitinger folgte fast im Gegenzug: Sebastian Krötz zog ab, sein Schuss landete bei Christoph Hertl (34.), der am langen Pfosten zum 1:1 einnetzte. Im Anschluss verhinderte TSV-Keeper Andy Mayr bei einem Freistoß der Gastgeber (36.) den erneuten Rückstand. Zudem vergaben die Mammendorfer bis zur Pause weitere gute Möglichkeiten. „Das Unentschieden war etwas glücklich“, bekannte Melzer, der in der etwas ausgeglichener zweiten Hälfte einmal selbst auf der Linie einen SVM-Treffer vereitelte. Zudem forderten die Hausherren vergeblich einen Handelfmeter.

Dennoch gerieten die Gäste durch einen Sonntagsschuss von Sebastian Heiß (71.) aus 35 Metern erneut ins Hintertreffen. Matthias Lotter und Lukas Schmelcher vergaben davor und danach gute Chancen der Peitinger, die in der Schlussphase aber Moral zeigten: Einen 20 Meter Schuss von Lotter ließ Mammendorfs Keeper abprallen. Den Nachschuss versenkte Korbinian Kechele (73.) zum 2:2 Endstand. 

Roland Halmel

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