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Verdienter Sieg für den VfL Denklingen

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Von: Jochen Schröder

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Kein Durchkommen: Denklingens Abwehr (weiß) stand gegen zum Teil harmlose Angriffe der Pöcking-Possenhofener vor keine allzu schwierigen Aufgabe. © Fuhrmann

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und verdient gewonnen, mehr aber auch nicht.“ Das sagte Denklingens Trainer Hermann Schöpf am frühen Sonntagabend nach dem 1:0-Sieg seiner Mannschaft gegen den SC Pöcking-Possenhofen.

Denklingen – „Wenn wir gerade in der zweiten Hälfte cleverer gespielt hätten, wären auch noch mehr Tore für uns gefallen. So war bis zum Schluss immer eine gewisse Grundspannung im Spiel.“

Und dieses Spiel hatten die Hausherren eigentlich von Beginn an sicher im Griff. „Aber uns hat das schwere Spiel vom vergangenen Donnerstag noch in den Knochen gehangen, wir waren nicht so geradlinig und zielstrebig wie sonst“, sagte Schöpf mit Blick auf die zurückliegende 1:2-Niederlage in Igling.

Zuhause gegen den SCPP bekamen die Zuschauer nach den Worten des VfL-Trainers in der ersten Halbzeit auch nur zwei gute Aktionen zu sehen: Nach vier Doppelpass-Zuspielen setzte Armin Sporer den Ball knapp neben das Tor. Sehenswert dagegen die zweite gute Aktion in der 37. Minute: Hannes Rambach setzt sich auf der Außenbahn durch, und in seine mustergültige Flanke springt im Strafraum Christopher Sporer und drückt den Ball zum 1:0 in die Maschen. „So stell ich mir unser Spiel vor, wie es immer sein sollte“, lobte Schöpf seine Mannschaft.

Der Denklinger Gegner agierte in Durchgang eins zwar mit ein paar schönen Kombinationen, strahlte aber keine wirkliche Gefahr aus. „In der zweiten Hälfte haben sie nur mit hohen und langen Bällen gearbeitet, die uns aber nicht wirklich vor Probleme gestellt haben“, so Schöpf.

Monieren musste Denklingens Trainer in der zweiten Hälfte dagegen wieder die Chancenverwertung: Mit mehr Konzentration wäre ein höherer Sieg drin gewesen, zumal seine Mannschaft erneut einen Elfmeter verschossen hat. „Vielleicht können und müssen wir in der kommenden Saison da den Hebel ansetzen und neben der Kondition auch wieder mehr Standards üben“, sagt Schöpf abschließend.

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