Nur Remis in Igling

Peiting verschenkt Zwei-Tore-Führung

Die drei Spiele währende Torflaute beim TSV Peiting ist zu Ende. Die Freude darüber hielt sich aber in Grenzen, da es die Elf von Trainer Stefan Jocher beim SV Igling nicht schaffte, eine 2:0-Führung ins Ziel zu bringen.

von Roland Halmel

Peiting – Beim abstiegsbedrohten Aufsteiger ließen sich die Peitinger durch zwei Treffer in der Schlussphase die Butter noch vom Brot nehmen. „Der Gegner war eigentlich mausetot, aber wenn’s nicht läuft, passiert so was“, kommentierte Jocher die verschenkten Punkte beim 2:2-Unentschieden.

An der Vielzahl der Ausfälle, die Verletzung von Matthias Schweizer im Abschlusstraining war die Nummer 13, wollte Jocher das Ergebnis nicht festmachen. „Auch wenn man mit diesen 13 Mann eine sehr ordentliche Mannschaft hätte. Auch ohne sie wäre ein Sieg gegen einen limitierten Gegner drin gewesen.“

Sein Team fand nur sehr schwer ins Spiel. In der zerfahrenen Anfangsphase leisteten sich die Gäste sehr viele Fouls. Dadurch kamen die Iglinger zu vielen Freistößen, die aber nichts einbrachten.

Nach der Kopfballchance von Elias Heiß (20.) übernahmen die Peitinger langsam das Kommando. Kurz vor der Pause war es erneut Heiß, der nach einer Ecke von Florian Meier die große Führungschance ausließ (38.).

Kurz nach dem Wechsel beförderte Heiß seine dritte Möglichkeit (49.) in die Maschen. Der Schiedsrichter erkannte das Tor wegen Abseits aber nicht an. „Durchaus fragwürdig“, so Jocher. Keine Diskussionen gab es wenig später, als Nicola Haser im Strafraum nach einem Trikotzupfer zu Fall kam und der Unparteiische auf den Punkt zeigte. Lukas Schmelcher, der ohne Training kurzfristig eingesprungen war, verwandelte den Elfmeter zum 1:0 (57.).

Danach startete Korbinian Kechele ein 60-Meter-Solo auf der rechten Seite, bei dem er zum Abschluss den Ball flach zur Mitte brachte. Dort stand Sebastian Krötz (66.) bereit, um zum 2:0 einzuschieben.

Kechele (75.) hatte im Anschluss die Entscheidung auf dem Fuß. Bei seinem Alleingang scheiterte er jedoch am Torhüter. Stattdessen kamen die Hausherren durch einen von Patrick Starker (80.) verwandelten Elfmeter, den Tobi Freiberger unglücklich produzierte, zum Anschlusstreffer.

Danach begann für die Peitinger das große Zittern. Kurz vor Schluss fingen sie durch ein Abstaubertor von Max Götzfried (88.) den Ausgleich ein.

Zweimal hatten die Gäste noch die Chance, zu antworten. Der Kopfball von Thomas Huber (90.) ging aber vorbei, und in der Nachspielzeit schoss Schmelcher (93.) frei vor dem Tor in die Wolken.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Stefan Sauer

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