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Die Mannschaften der Gruppe 1: Sieger Schongau (gelbe Trikots), die zweitplatzierten Böbinger (rotgelb gestreift), Hohenpeißenberg (schwarz) und Burggen/Ingenried (blau).
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Spielten in der Gruppe 3: Sieger Schwabbruck/Schwabsoien (rote Trikots), die zweitplatzierten Peitinger (schwarz), Wildsteig (grün) und Bernbeuren (blau).
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Die Teams der Vorrundengruppe 2: Sieger Apfeldorf/Kinsau (grüne Trikots), die Zweiten Rottenbuch (rot), Dettenschwang/Thaining (blau) und Rott (weiß).
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Fünf Teams waren in Gruppe 4 im Einsatz : Der gastgebende SV Hohenfurch (weiße Trikots) gewann vor Altenstadt (grün), Steingaden (rot-weiß vorne links), Reichling/Hofstetten (rot-rot vorne rechts) und Denklingen (blau). Fotos: friebel
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Fußball: Merkur CUP

Favoriten ziehen ins Schongauer Merkur CUP-Kreisfinale ein

Das hat es noch nie gegeben: Nicht an einem Tag, aber an einem Wochenende wurden beim traditionellen Merkur CUP alle vier Vorrundengruppen gespielt.

Weilheim Schongau – Die acht Teilnehmer für das Kreisfinale der vom Münchner Merkur mit seinen Heimatzeitungen sowie dem Bayerischen Fußball-Verband ins Leben gerufenen und von ESB Energie für Südbayern, Bavaria Filmstadt, Überkinger, 1x1sport.de, Cewe, macron Technical Sportswear und frostkrone sowie dem heimischen Unternehmen ept connectors unterstützten Turnierreihe stehen fest: Vorjahressieger Schongau, Böbing, Apfeldorf/Kinsau, Rottenbuch, Peiting, Schwabbruck/Schwabsoien, Hohenfurch und Altenstadt ermitteln den Kreissieger. Die Ausrichter waren Apfeldorf, wo sogar zwei Gruppen gespielt wurden, Peiting und Hohenfurch.


Gruppe 1, Ausrichter SV Apfeldorf
: Trainer Holger Lieb von den Apfeldorfern hatte richtig getippt. „Schongau ist sehr stark, aber Böbing und Burggen/Ingenried sind auch nicht schlecht“, war er besonders vom Vorjahressieger überzeugt. Letztlich erlebten die mitgereisten Anhänger ehrgeizige Matches und sehr enge Spiele. Aber die Besucher sahen wenige Tore, es war die Gruppe der Abwehrreihen. Schongau behauptete sich, gewann gegen Böbing sowie Burggen/Ingenried mit 2:1 bzw. 1:0 und begnügte sich zum Abschluss gegen Hohenpeißenberg mit einem 0:0. Böbing erreichte gegen das Team vom Rigi ebenso nur ein torloses Remis, bekam aber für das 4:2 gegen Burggen/Ingenried einen Zusatzpunkt. Mit drei Toren war Schongaus Oskar Ruhland bester Schütze.


Gruppe 2, Ausrichter SV Apfeldorf
: „Ich hoffe doch, dass wir heuer weiterkommen und das Kreisfinale schaffen“, setzte Holger Lieb auf sein Apfeldorf/Kinsauer Team und sprach auch in der Gruppe von engen und durchwegs fairen Spielen – mit vielen Toren. Ein 1:1 gegen Dettenschwang/Thaining, 1:0 gegen Rottenbuch und letztlich doch noch ein torreiches 6:1 über Rott reichte den Gastgebern zum Gruppensieg. Die zweitplatzierten Rottenbucher starteten mit einem 7:0 gegen Rott furios und schafften gegen die SG Dettenschwang/Thaining noch ein 2:0. Die beiden besten Teams beschäftigten auch die treffsichersten Stürmer. Rottenbuchs Georg Holzheu traf fünfmal, Apfeldorfs Christoph Amtmann viermal.


Gruppe 3, Ausrichter TSV Peiting
: „Schwabbruck/Schwabsoien und wir werden wohl das Rennen um die beiden Plätze fürs Kreisfinale machen“, war Trainer Michael Schmid von den Gastgebern überzeugt und lag damit richtig. Die beiden Mannschaften machten in der Folge das Rennen, Wildsteig und Bernbeuren sind raus. Torlos trennten sich die beiden Top-Teams der Runde, letztlich setzte sich die Truppe der Spielgemeinschaft Schwabbruck/Schwabsoien nur angesichts eines Zusatzpunktes mehr durch. Den gibt es beim Merkur CUP, wenn eine Mannschaft in einem Spiel drei Tore und mehr geschossen hat. Torlos trennten sich die Kontrahenten zunächst im direkten Duell. Anschließend setzten sich die Brucker/Soier gegen Bernbeuren mit 5:1 und gegen Wildsteig mit 4:1 durch. Peiting gewann gegen Bernbeuren mit 3:0 und zuvor gegen Wildsteig mit 2:1. Wobei die Gastgeber nach dem 0:0 im ersten Durchgang nach dem Wechsel zwar vorlegten, aber der Gegner ausglich. In letzter Sekunde gelang den Peitingern der Siegtreffer. Wildsteig behauptete sich gegen Bernbeuren mit 2:0. Treffsicherster Torjäger war Marius Weber vom Siegerteam mit fünf Toren.


Gruppe 4, Ausrichter SV Hohenfurch
: Aus vier wurden kurzfristig fünf Teams. Weil Denklingen bei der Einteilung durch den Verband übersehen wurde, musste Jugendleiter Mathias Leibnitz den Spielplan komplett umschreiben. Fußballern und Besuchern war’s recht, sie erlebten an der Schönach eine interessante Merkur CUP Vorrunde. Natürlich waren die beiden besten Plätze angesichts der größeren Konkurrenz härter umkämpft, aber Leibnitz war zuversichtlich: „Ich denke schon, dass wir das Kreisfinale erreichen“, sprach er den gastgebenden Kickern sein volles Vertrauen aus und weiter: „Aber auch Altenstadt oder Reichling/Hofstetten könnten es schaffen.“ Gesagt – getan: Wenn Hohenfurchs Moritz Grimm oder Leonhard Gornig in den Strafraum vorstießen, zitterten die gegnerischen Torhüter. Der eine schoss sieben Tore, der andere vier. Alle Spiele gewannen die Hohenfurcher mit mehr als drei Toren, viermal gab es einen Zusatzpunkt. Mit zwei Siegen, einem Unentschieden und der 1:5-Niederlage gegen Hohenfurch behaupteten die Altenstadter Platz zwei vor den punktgleichen Steingadenern, die das schlechtere Torverhältnis vorwiesen. Steingaden. Reichling/Hofstetten und Denklingen sind raus.
Dietmar Friebel

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