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Ausgetanzt: Altenstadts Yasin Akcakaya ist im Spiel gegen Fuchstal auch von drei Gegenspielern nicht zu stoppen.

Favoriten setze sich durch

Futsal in Peiting: Viel Kampf, wenig Kunst

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Der TSV Altenstadt dominiert die Vorrunde der Hallenmeisterschaft im Kreis Zugspitze, feiert als einzige Mannschaft fünf Siege. Aber auch die weiteren Favoriten geben sich keine Blöße, ziehen ins Finale ein.

Peiting– Die hohe Kunst des Futsal ist in den Vorrundengruppen bei der Hallenmeisterschaft im Kreis „Zugspitze“ meist selten zu bewundern. Das war auch bei den beiden Turnieren der Spielgruppe West in Peiting nicht anders. Statt technischer Finessen und flotter Ballstaffetten dominierten Kampf und Einsatz die Partien, in denen sich am Ende die Favoriten weitgehend durchsetzten.

In der Gruppe 2 belegten erwartungsgemäß Kreisligist TSV Altenstadt und der Bezirksligist SV Raisting die ersten beiden Plätze. In der recht ausgeglichenen Gruppe 3 machte der TSV Peiting das Rennen. Rang zwei und damit ebenfalls das Endrundenticket sicherte sich dort der SV Unterdießen.

Türk Gücü fehlt ein Tor

Hauchdünn fiel die Entscheidung um den letzten freien Platz in der Endrunde aus, die am 29. Dezember erneut in Peiting gespielt wird. In der Gruppe 2 lagen der MTV Dießen und Türk Gücü Schongau mit gleicher Punktzahl und Tordifferenz sowie einem Unentschieden im direkten Vergleich einträchtig nebeneinander. Die mehr erzielten Tore bescherten dem MTV aber letztlich Rang drei und das Weiterkommen vor den Türken aus der Lechstadt.

Jung und stürmisch: Der TSV Schongau (schwarz) verkaufte sich gut, schaffte es aber nicht in die nächste Runde.

„Da gab es auch keine großen Diskussionen, das ist in den Durchführungsbestimmungen so geregelt“, erklärte Roland Krammer. Der Bezirksjugendleiter vertrat Kreisspielleiter Heinz Eckl als Turnierchef. „Das Turnier ist sehr ruhig abgelaufen. Es gab auch keine großen Verletzungen“, so Krammer.

Nichts zu meckern hatte auch Altenstadts Coach Robert Kanzler nach den fünf Siegen und einem Unentschieden seiner Truppe, der dem Kreisligisten souverän Platz eins bescherte. „Gegen Fuchstal waren wir ein bisschen zu verspielt, ansonsten hat die Mannschaft aber das nötige Engagement gezeigt. Das war ganz gut anzuschauen“, urteilte Kanzler, dessen Team komplett aus der ersten Garnitur gestellt wurde.

Peiting Erster - aber ohne Keeper

Das war bei vielen anderen Mannschaften nicht der Fall. Die Peitinger traten mit einer Mischung aus Erster und Zweiter an . Zudem fehlte ihnen ein gelernter Torhüter. Dennoch ließ der Kreisligist mit drei Siegen und zwei Unentschieden die Konkurrenz hinter sich. „Wir haben aber zu wenig aus unseren Chancen gemacht und teilweise waren wir etwas zu lässig“, war Peitings Spielertrainer Fabian Melzer nicht ganz zufrieden.

Marschierten vorne weg: Die Fußballer des TSV Peiting (weiß) holten Platz eins in der Gruppe 3, sicherten sich das Ticket fürs Finale.

Am Engagement seiner jungen Truppe hatte auch Schongaus neuer Coach Peter Mahl nichts auszusetzen. Durch die Punkteteilungen gegen Böbing, Peiting und Herzogsägmühle verpassten die Lechstädter jedoch eine bessere Platzierung. „Das Weiterkommen war für uns keine Pflicht, aber den Jungs gehört die Zukunft“, kommentierte Mahl Rang fünf hinter Böbing und Hohenpeißenberg.

Herzogsägmühle begeistert mit Multi-Kulti-Truppe

Knapp hinter Schongau landete der Herzogsägmühler SV auf Platz sechs. Die bunte Multi-Kulti-Truppe aus dem Peitinger Ortsteil spielte sich mit ihrem unbekümmerten und engagierten Auftreten in die Herzen der Zuschauer. Zwei Unentschieden gegen den späteren Turnierzweiten Unterdießen und Schongau reichten dem HSV aber nur zum sechsten Platz.

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