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Schongau dreht Spiel

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Abgehoben: Schongaus Handballerin Julia Biehl bei einem Sprungwurf. © Halmel

Schongau - Rückstand gedreht, Spiel gewonnen: Die Handball-Frauen des TSV Schongau haben gegen Gaißach eine starke Aufholjagd hingelegt und ihre Niederlagenserie beendet

Einen Schönheitspreis haben die Schongauer Handball-Frauen im Heimspiel gegen den SC Gaißach nicht gewonnen

TSV Schongau - SC Gaißach 19:17

– dafür aber zwei Punkte. Die TSV-Truppe hielt sich beim mühsamen 19:17 (8:11)-Heimsieg an die Vorgabe von Coach David Schmoldt, der „gewinnen, egal wie“ als Losung gegen die abstiegsbedrohten Isarwinkler ausgegeben hatte. „Spielerisch war das sicherlich kein Highlight, aber die Mannschaft hat von der ersten bis zur letzten Minute klasse gefightet und sich die Punkte verdient“, sagte Schmoldt und war nach dem Ende der Negativserie von drei Heimpleiten in Folge erleichtert.

Beiden Teams, die im vergangenen Jahr noch in der Bezirksoberliga spielten, war die Wichtigkeit der Partie anzumerken, da sie überaus nervös starteten. Auf beiden Seiten gab es zunächst reihenweise Fehler. Bis zum ersten Treffer dauerte es vier Minuten. Das kurz darauf folgende 2:0 (6.) der TSV-Frauen gab ihnen jedoch keine Sicherheit. Vielmehr fanden in der Folge die Gaißacher Frauen immer besser ins Spiel. Die Schongauerinnen taten sich im Angriff dagegen schwer. Erfolgreich waren sie fast nur über die Außenpositionen, der Rückraum hatte gegen die sehr kompakte 6:0-Abwehr des SC jedoch seine liebe Mühe. Die Quintessenz daraus war ein Drei-Tore-Rückstand beim Seitenwechsel, dem die Gastgeberinnen auch Anfang der zweiten Hälfte vergeblich hinterher liefen.

Beim Stand von 13:17 (45.) schien das Spiel für die TSV-Frauen fast schon verloren. „In der Schlussviertelstunde konnten wir aber einen Gang zulegen“, erkannte Schmoldt, der seinem Team eine offensive 4:2-Deckung verordnete. Die Taktik schmeckte den Gaißacherinnen überhaupt nicht. Die immer seltener werdenden Würfe waren dann auch sichere Beute von Torfrau Julia Fest. Den Gästen gelang so bis zur Sirene kein einziger Treffer mehr. Die Schongauerinnen holten dagegen Tor für Tor auf.

Nach dem Ausgleich beim 17:17 (55.) waren es schließlich zwei Gegenstoßtreffer von Anna Amberg, die bis dahin viel Pech im Abschluss hatte, und Antonia Kaspar, die die Gastgeberinnen nach dem hart erkämpften Sieg jubeln ließen. Ein Sonderlob gab es danach noch für Nachwuchsspielerin Catharina Holzmann. „Sie hat das super gemacht“, meinte Schmoldt zu den vier Toren seiner B-Jugendlichen.

Spielerinnen und Tore: Michelle Malisius 7/3, Catharina Holzmann 4, Julia Biehl 2, Andrea Salzmann 2/1, Antonia Kaspar 2, Anna Amberg 1, Nina Freißl 1, Brigitte Echtler, Nadine Spranger, Sabine Weith; Tor: Julia Fest.

(Roland Halmel)

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