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Ab durch die Mitte: Schongaus Nina Freißl wat gegen Immenstadt nicht zu stoppen, erzielte sensationelle elf Treffer für ihr Team. 

Handball

Fabelhafte Freißl wirft Schongau zum Sieg

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Tor-Wahnsinn von Nina Freißl! Die Schongauerin trifft im Heimspiel gegen Schlusslicht Immenstadt elfmal, bewahrt ihr Team damit vor einer Blamage.

Schongau – Ohne Drama geht es offensichtlich nicht. Wie zuletzt beim Vorletzten in Kempten und in einigen weiteren Spielen davor, strapazierten die Schongauer Handball-Damen beim Heimspiel gegen den TV Immenstadt das Nervenkostüm der Zuschauer und ihres Trainers. Gegen das punktelose Schlusslicht reichte es am Ende zu einem mühsamen 26:24 (11:10)-Erfolg.

„Zwischendurch sind dunkle Wolken aufgezogen. Aber auf der Zielgerade haben wir das Spiel noch umgebogen“, war Coach Markus Völker danach erleichtert. „Im Angriff hat es uns an Entschlossenheit gefehlt. Und in der Abwehr haben wir zu viele Zweikämpfe verloren“, zählt Völker die Problemzonen seines Team gegen die Allgäuerinnen auf, die in dieser Saison noch nie über 20 Tore erzielt hatten.

Erst top, dann Tor-Flaute

Die Anfangsphase lief für die Schongauerinnen, die als Drittplatzierter als klarer Favorit in die Partie gingen, noch erwartungsgemäß. Nach der 11:6-Führung (21.) häuften sich bei den TSV-Damen jedoch die Fehler und ungenauen Würfe. „Wir haben den Gegner in keinster Weise unter Druck gesetzt“, ärgerte sich Völker über die Torflaute bis zur Pause, die Immenstadt bis auf ein Tor heranbrachte.

Nach dem Wechsel lief es im TSV-Angriff etwas besser, was vornehmlich den Schlagwürfen von Nina Freißl – sie erzielte insgesamt sensationelle elf Tore – geschuldet war. In der Defensive der Schongauerinnen klafften aber weiterhin große Lücken, so dass die Gäste dran blieben.

Vor allem Luise Pfleiderer bekamen die TSV-Damen nicht in den Griff. Die Mittespielerin der Immenstadter Damen erzielte innerhalb von zehn Minuten fünf Treffer und bescherte ihren Team damit eine Drei-Tore-Führung.

Die drohende Blamage vor Augen, kämpften sich die Gastgeberinnen nach dem 19:22 (51.) ins Spiel zurück. Drei Tore von Lara Rüther brachten die TSV-Damen beim 24:23 (57.) wieder in Front und diese Führung gaben sie danach auch nicht mehr aus den Händen. „In den letzten Minuten hat endlich die Einstellung in der Abwehr und im Angriff gestimmt“, urteilte Völker nach dem Zittersieg, der sein Team auf Platz zwei beförderte.

Statistik

Spielerinnen und Tore: Nina Freißl 11/1, Lara Rüther 4, Anna Gierstorfer 3, Magdalena Weber 3, Tanja Rösner 2, Julia Biehl 2, Cleo Koch 1, Julia Uhl, Jeanette Fritsch, Christina Linseis, Louise Malisius, Julia Fest; Tor: Sarah Roth.

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