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An der Peißenberger Deckung vorbeikommen wollen Schongaus Spielertrainerin Tanja Rösner (re.) und die übrigen Schongauerinnen. Gegen den aktuellen Tabellenführer alles andere als ein leichtes Vorhaben.

Handball: Bezirksliga Frauen

Schongauerinnen im Derby gegen den Tabellenführer

Die meisten Frauenhandball-Bezirksligateams pausieren an diesem Wochenende noch aufgrund der Heim-WM der Handball-Frauen. Die Schongauerinnen sind dagegen im Einsatz, und der hat es richtig in sich.

Schongau – Am  heutigen Samstag (16 Uhr, Lechsporthalle) erwarten die Frauen vom Lech den Nachbarn TSV Peißenberg zum Derby.

Aufgrund der Tabellensituation – die Gäste führen das Feld nach sieben Siegen in Folge derzeit an –, während die Schongauerinnen nach der überraschenden Pleite beim Schlusslicht Oberstaufen auf Rang sechs abgerutscht sind, sind die Peißenbergerinnen dabei klarer Favorit. „Derbys können aber immer auch anders laufen, als es die Tabelle sagt“, sagt Schongaus Teamsprecherin Nina Mayr. Daher sieht sie ihr Team nicht chancenlos. „Dazu müssen wir aber die starken Rückraumspielerinnen in den Griff bekommen und in der Abwehr als Einheit auftreten“, erklärt Mayr die wichtigsten Vorgaben.

Auch im Angriff müssen sich die Frauen vom Lech steigern, um gegen den Lokalrivalen bestehen zu können. „Ruhiger spielen, weniger Hektik und sichere Pässe“, lautet dafür das Rezept von Mayr. Spielertrainerin Tanja Rösner kann allerdings nicht in Bestbesetzung antreten, da ein paar Spielerinnen berufsbedingt verhindert sind.

Die Peißenberger Handballerinnen sind dagegen bis auf einen Ausfall komplett. „Wir machen uns keinen Druck wegen Platz eins, auch wenn es schön ist, da oben zu stehen“, sagt Peißenbergs Coach Florian Schweigart und geht daher nach eigenen Worten relativ entspannt in die Begegnung.

Er weiß aber, dass die Schongauerinnen auf Wiedergutmachung für die beiden hauchdünnen Niederlagen (15:16 und 21:22) in der vergangenen Saison brennen. „Und wir wollen nach der Pleite in Oberstaufen wieder in die Erfolgsspur finden“, erklärt Mayr.
Roland Halmel

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