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Gut gemacht: Die Schongauer Handballerinnen freuen sich über ihren Sieg.

Handball

Schongau mit konzentriertem Auftritt

Nach längerer Durststrecke überzeugten die Handballerinnen des TSV Schongau zu Hause: Gegen die SG Kempten gab es einen Sieg mit klarem Vorsprung.

Schongau – Nach oben ist nicht mehr viel möglich, zwei Plätze könnte es maximal noch nach hinten gehen. Im Saisonendspurt ist für die Schongauerinnen in der Tabelle nicht mehr viel drin. Der klare 30:20 (17:10)-Heimerfolg gegen die SG Kempten-Kottern deutete an, dass die Truppe von Coach Markus Völker ihren fünften Platz im Mittelfeld aber gerne behalten möchten.

„Der deutliche Sieg tat uns nach dem bisherigen Verlauf der Rückrunde ausgesprochen gut, weil er uns zeigte, dass wir doch noch etwas zuwege bringen können“, sagte Völker. „Nach dem Hinspiel war uns klar, dass wir den Gegner nicht unterschätzen dürfen.“

Schongaus zweite Welle funktionierte

Sein ersatzgeschwächtes Team ging gleich konzentriert zu Werke. Die TSV-Abwehr hielt die stärkste Angreiferin der Gäste gut in Schach, und vorn fanden die Schongauerinnen immer wieder Lücken in der gegnerischen Deckung. „Auch unsere zweite Welle funktionierte ziemlich gut“, lobte Völker das schnelle Offensivspiel, das seinen Teil zu der deutliche 10:3-Führung Mitte der ersten Hälfte beitrug. Trotz einiger Wechsel in der Folge dominierten die Gastgeberinnen bis zur Pause weiterhin das Geschehen, wodurch ihr Vorsprung noch etwas anwuchs.

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„Wir wollten im zweiten Durchgang den Leichtsinn vermeiden, um nicht wie schon öfter davor in Not zu geraten“, sagte Völker. Diese Vorgabe setzten seine Schützlinge, bei denen Sarah Garber mit zehn Toren herausragte, dann auch in die Tat um. Sie hielten die Allgäuerinnen in der zunehmend ruppiger werdenden Partie weiter klar auf Distanz. „Das Spielerische blieb so etwas auf der Strecke, trotzdem gelangen uns noch einige schöne Aktionen im Angriff.“ Damit gelang den Schongauerinnen nach längerer Durststrecke endlich wieder ein souveräner Heimerfolg. 

Statistik: Spielerinnen und Tore: Sara Garber 10 Tore/5 Siebenmeter, Tanja Rösner 4, Sumire Emi 4, Magdalena Weber 3, Julia Uhl 3, Lara Rüther 2, Anna Gierstorfer 2, Nina Freißl 1, Nina Mayr 1/1, Sabine Weith; Torhüterinnen: Sarah Roth, Julia Müller.

Roland Halmel

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