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Die gute Laune dürfte inzwischen verflogen sein: Die Hohenpeißenberger Herren (von links Freddy Haberstock, Georg Luschmann, Daniel Vögl, Sebastian Sander, Martin Goldbrunner, Michael Plörer) stehen in der Verbandsliga nach der Vorrunde noch ohne Sieg da. 

Tischtennis

Hohenpeißenberg noch sieglos, aber zuversichtlich

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Als Nachrücker doch noch in die Verbandsliga Südwest aufgestiegen, laufen die Tischtennis-Herren des TSV Hohenpeißenberg der Musik bislang hinterher. Den Klassenerhalt haben sie aber noch nicht abgeschrieben.

Hohenpeißenberg – Gewusst hatten es die Hohenpeißenberger von vornherein, dass es vom ersten Spieltag an ein Kampf gegen den Abstieg werden würde. „Wir hätten allerdings nicht gedacht, dass wir so abgeschlagen sein würden“, so Michael Plörer, der beim TSV an Nummer 1 spielt. In neun Partien hat das Team vom Rigi lediglich zwei Unentschieden erreicht, die restlichen Partien gingen verloren. „Ein, zwei Punkte haben wir liegen lassen“, sagt Plörer. Beim 8:8 gegen Dachau etwa, das für die Hohenpeißenberger nach fünf Niederlagen in Folge den ersten Punktgewinn überhaupt in der Verbandsliga bedeutete, „hätten wir eigentlich gewinnen müssen“, so Plörer. Die 7:9-Niederlage beim Post SV Augsburg bezeichnete der TSV-Sprecher als „unglücklich“. Sieben Partien wurden damals im fünften Satz entschieden, sechsmal hatten die Hohenpeißenberger das Nachsehen. Damit zieren sie mit 2:16 Punkten das Tabellenende. Der Rückstand auf Relegationsplatz acht, den der TSV Dachau einnimmt, beträgt drei Zähler. „Es ist noch nicht aussichtslos, aber es wird schwer“, so die Einschätzung Plörers.

Hohenpeißenberg: Youngster brauchen noch etwas Zeit

Die Hohenpeißenberger Nummer 1 hatte sich aber keine Illusionen gemacht, was ihn und seine Mannschaft in der Verbandsliga – von der Leistungsstärke vergleichbar mit der ehemaligen Landesliga – erwarten würde, zumal „wir für diese Liga personell nicht so gut aufgestellt sind“. Vor der Saison hatte Martin Rössle den TSV verlassen, auch Florian Wasmeier stand nicht mehr zur Verfügung. Zudem verletzte sich Georg Luschmann in der Partie gegen Thannhausen und stand seiner Mannschaft in den letzten beiden Vorrundenpartien nicht mehr zur Verfügung. Auch wenn sich die jungen Kräfte wie Martin Goldbrunner und Daniel Bartl wacker schlugen, „sind wir durch die Abgänge schwächer geworden“, so Plörer. 

Das Vertrauen in die Youngster ist zwar groß, „aber sie brauchen noch gewisse Zeit“, so der TSV-Sprecher. Als Achillesferse im Team hat Plörer das mittlere Paarkreuz ausgemacht: „Da sind wir schwach besetzt.“ Die Statistik untermauert seine Feststellung, die Bilanz lautet 7:25. Eine „überragende Saison“ bescheinigt er hingegen Daniel Vögl bei seinen Spielen im hinteren Paarkreuz (Bilanz 7:1).

Trotz der verkorksten Hinrunde haben die Hohenpeißenberger den Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben. Soll es doch noch ein Happy End geben, sind laut Plörer Erfolge gegen Siegertshofen und Dachau unabdingbar. „Und vielleicht gelingt uns ja noch ein Überraschungssieg“, so der TSV-Sprecher. In die Rückrunde starten die Hohenpeißenberger am Samstag, 8. Februar, mit dem Heimspiel gegen Post SV Augsburg.

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