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Die besten Männer-Teams im Zugspitzpokal: (von links) Christan Echtler, Michael Drexl, Eduard Höfler, Robert Leonhart (alle Schwarz-Blau Burggen), Hermann Kölbl, Hermann Lindner, Georg Maier, Thomas Sepp (alle Frischauf Weilheim), Robert Ruf, Georg Wagner, Helmut Frey und Leonhard Steingruber (SKK Großweil). 

Kegeln

Silbermedaille für Schongauer Tandem

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Die Sportkegler aus dem Landkreis waren bei Titelkämpfen gefordert. Im Mixed-Tandem gab es auf Bezirksebene zwei Podestplätze - auch für Schongau. 

Weilheim-Schongau – Petra Heinfling (FC Seeshaupt) und Michaela Sepp (Frischauf Weilheim) können beim Finalturnier der Frauen auf Bezirksebene durchaus mit einer Medaille spekulieren. In der Qualifikation und auch in der ersten K.o.-Runde erwiesen sich die beiden als stärkste Spielerinnen.

Heinfling gewann die Qualifikation auf der Bahn in Prien mit 544 Holz und lag damit klar vor den anderen zwölf Starterinnen. Anschließend ging es im Viertelfinale um die vier Tickets fürs Finalturnier (am Sonntag, 31. März, in Waldkraiburg). Heinfling lieferte sich mit Erika Mährlein (Fortuna Penzberg) ein spannendes Duell. Beide gewannen zwei Sätze. Im zweiten Durchgang hatte Heinfling aber entscheidend Holz gutgemacht. Mit 514:495 Holz setzte sich die FC-Spielerin durch.

Souverän geriet auch der Auftritt von Michaela Sepp (Frischauf Weilheim): Sie belegte in der Qualifikation Rang drei (517 Holz) und dominierte ihr Viertelfinale gegen Claudia Warter (SV-DJK Kolbermoor) klar. Sepp gewann alle vier Sätze und landete am Ende bei 523 Holz. Pech hatte Stefanie Stoller (TSV Peißenberg): Sie kam mit 503 Holz zwar auf ein besseres Ergebnis als ihre Kontrahentin, Karin Böhme (SV-DJK Kolbermoor/492), verlor aber, da sie in drei Sätzen jeweils knapp den Kürzeren gezogen hatte.

Schongauer Tandem top im Sudden Victory

Um die Bezirkstitel in der Disziplin „Tandem Mixed International“ (2 x 30 Wurf) ging es auf der Bahn in Schongau. Zwei Teams aus dem Landkreis durften eine Medaille in Empfang nehmen. Die Lokalmatadore, Sabine Fichtl und Thomas Feuchtinger (Schwarz-Gelb Schongau), gewannen Silber. In der Qualifikation schafften es die beiden lediglich auf Rang sieben (235 Holz). Doch zur rechten Zeit präsentierten sie sich nervenstark. Im Viertelfinale gegen die Vereinskameraden Andrea Lindner und Marcus Wolf setzten sich Fichtl/Feuchtinger im „Sudden Victory“ mit 12:9 Holz durch. Und im Halbfinale gegen Brigitte Schwaiger/Stefan Brunnlehner (Wacker Burghausen) gewannen sie mit 2:0 Sätzen und starken 261 Holz. Mit der Goldmedaille wurde es allerdings nichts, da sich im Endspiel die an diesem Tag dominierenden Sarah Haslbeck (KV München) und Stefan Siegl (SKV Töging) als zu stark erwiesen. Mit 0:2 Sätzen (241:287 Holz) mussten sich Fichtl/Feuchtinger geschlagen geben, der Silberrang war dennoch aller Ehren wert.

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Die Bronzemedaille sicherte sich das Ehepaar Erika und Thomas Mährlein (Fortuna Penzberg), das im Spiel um Platz drei mit 15:8 Holz im „Sudden Victory“ das Burghausener Duo Schwaiger/Brunnlehner bezwang. Im Viertelfinale hatten die Penzberger das Frischauf-Weilheim-Duo Michaela Sepp/Karlheinz Kölsch knapp im „Sudden Victory“ (14:12) bezwungen. Danach mussten sich die Mährleins im Halbfinale den späteren Siegern, Haslbeck/Siegl, mit 0:2 Sätzen beugen.

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Auf Kreisebene standen die Finalturniere im Zugspitzpokal auf dem Programm. Bei den Frauen holte sich das Quartett des Bayernliga-Aufsteigers FC Seeshaupt (Petra Kräh, Petra Heinfling, Wilma Wörle, Sabrina Waitz) mit 2067 Holz überlegen den Sieg. Waitz sorgte mit 544 Holz für die Tagesbestleistung. Die weiteren Plätze nahmen Frischauf Weilheim (1844), der TSV Peißenberg (1829) und Gut Holz Huglfing (1782) ein.

Im Turnier der Männer erzielte das Team von Frischauf Weilheim II (Hermann Kölbl, Hermann Lindner, Georg Maier, Thomas Sepp) mit 2058 Holz das beste Resultat. Für die Vorentscheidung sorgte der dritte Starter der Weilheimer, Thomas Sepp, mit der Tagesbestleistung von 538 Holz. Er vergrößerte den Vorsprung auf den ärgsten Verfolger, den SKK Großweil, von einem auf 71 Holz. Zweiter wurden am Ende die Großweiler (2003) vor Schwarz-Blau Burggen (1919) und Huglfing II (1799).

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