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Gruppenfoto mit dem Aufsteiger: Die Kegler der SpG Peiting-Schongau (in Blau und Schwarz) mit dem SKC Töging/Erharting. Das Bild entstand beim letzten Saisonspiel, das die SpG 1:7 verlor. Der SKC steigt auf.

Klassenerhalt für alle: Freude bei Keglern der SpG Peiting-Schongau

  • Phillip Plesch
    vonPhillip Plesch
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Gute Nachrichten für die Kegel-Mannschaften der SpG Peiting-Schongau: Sie halten alle die Klasse. Der Saisonabbruch kam ihnen nicht ganz ungelegen.

Peiting/Schongau – Nun ist es offiziell: Die Saison der Sportkegler ist abgebrochen. Der Tabellenstand nach dem 16. Spieltag wird als Abschlusstabelle herangezogen. Das teilte der Bayerische Sportkegler- und Bowlingverband (BSKV) in einem Schreiben an die Vereine mit. Der „Ländersportrat“ des übergeordneten Deutschen Keglerbund Classic (DKBC) hat diesem Verfahren in einem schriftlichen Umlaufverfahren mittlerweile zugestimmt. Für die Spielgemeinschaft Peiting-Schongau bedeutet das, dass die erste Männermannschaft in der Bayernliga, die zweite in der Bezirksoberliga und die erste Frauenmannschaft in der Landesliga bleiben.

„Ich würde nicht sagen, dass wir glücklich in der Liga geblieben sind, aber für uns war es doch gut, dass abgebrochen wurde“, sagt Volker Hickisch, Abteilungsleiter der Peitinger Kegler. Mit vier Punkten belegten die Kegler in der Bayernliga Süd zum Zeitpunkt des Abbruchs den vorletzten Platz. Theoretisch hätten sie an den zwei verbleibenden Spieltagen von Straubing (bis dato drei Punkte) überholt werden können.

Männer treten wieder in der Bayernliga Süd an

In der Bayernliga Süd will die Spielgemeinschaft auch kommende Saison antreten. „Das ist unsere Liga“, sagt Hickisch. Er ist außerdem der Meinung, dass es in der Region zumindest ein Herrenteam in der Bayernliga geben sollte. Die Spielgemeinschaft zwischen Peiting und Schongau soll für mindestens eine Saison weiter bestehen bleiben. „Es gibt derzeit keinen Grund, die SpG aufzulösen“, sagt der Peitinger. Für das Bayernliga-Team sind bisher keine Zu-, aber auch keine Abgänge bekannt. Für Hickisch ist bereits klar: „Wir müssen von Anfang an genügend Punkte gegen den Abstieg holen.“

Etwas mehr Glück, um in ihrer Liga zu bleiben, hatten die Frauen der Spielgemeinschaft nötig. Die Sportkeglerinnen belegten in der Landesliga Süd mit sechs Punkten ebenfalls den vorletzten Platz. Den Klassenerhalt schafften sie nur, weil die DJK Ingolstadt II auf ihr Aufstiegsrecht verzichtete. Dafür kann es für Peiting-Schongau in der kommenden Saison neben den Spielen gegen Fortuna Penzberg zu einem weiteren Landkreis-Duell kommen. Denn vielleicht starten auch die Frauen von Frischauf Weilheim in der Landesliga Süd. Sie belegten in der Kreisliga den ersten Platz – mit nur einem Punkt Vorsprung auf die Frauen von Schwarz-Blau Burggen, die in der Kreisliga verbleiben.

Protest gegen Saisonabbruch

Insgesamt hält Hickisch es für die „sinnvollste Entscheidung“, die Saison nun abzubrechen. Auch, wenn ein paar Mannschaften Protest eingelegt hatten. „Du wirst es nie allen Recht machen können“, sagt er.

Als die großen Verlierer der Corona-Zeit sieht der Sportkegler die Jugendlichen, die heuer ein letztes Mal bei den Einzelmeisterschaften der Jugend an den Start gegangen wären. „Denen wird eine Chance vertan“, sagt Hickisch. Denn alle Einzelmeisterschaften fallen in diesem Jahr aus.

Wann genau die neue Saison für die Sportkegler starten soll, ist noch nicht klar. Für die Sportler der Spielgemeinschaft ist daher erst einmal weiter Pause angesagt. Doch auch, wenn alles normal läuft und die Saison im September startet, fangen die Peitinger erst im Juli mit der Vorbereitung an. Von daher sei die aktuelle Pause laut Hickisch „nicht anders als sonst“.

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Lang war die Zwangspause, doch nun durfte Matthias Holderried wieder an den Schießstand. Die nächsten Aufgaben sind schon in Sicht.

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