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Schnell in der Höhe: Christian Scholz siegt auf der Seiser-Alm

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Von: Paul Hopp

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Laufen vor grandiosem Panorama: Christian Scholz beim Seiser-Alm-Halbmarathon in Südtirol. © Privat

Starke Leistung von Christian Scholz: Der Peitinger platzierte sich beim Halbmarathon auf der Seiser-Alm unter den Besten. Er selbst kommentierte sein Resultat eher zurückhaltend.

Peiting/Seiser-Alm – Den Halbmarathon auf der Seiser-Alm hatte sich Christian Scholz als einen der Saison-Höhepunkte auserkoren. Umso schöner für den 49-jährigen Peitinger, dass er dort eine Top-Leistung zeigen konnte. Auf dem anspruchsvollen Lauf über 21,1 Kilometer mit mehr als 600 Höhenmetern gehörte Scholz zu den Besten der knapp 450 männlichen Finisher.

Mit der Zeit von 1:34:36 Stunden belegte er in der Gesamtwertung den hervorragenden 15. Platz. In der M-50-Klasse, der der Peitinger angehört, holte er sich mit 2:45 Minuten Vorsprung auf den Zweiten den Sieg. Wie gut Scholz drauf war, zeigt ein Blick in die anderen Altersklassen: Der Peitinger hätte mit seiner Zeit auch die M-45-Klasse gewonnen. Und unter den im Vergleich mit ihm deutlich jüngeren Athleten der M-40 wäre er auch noch Dritter geworden. Er selbst bewertete sein Abschneiden zurückhaltend: Er sei „schon zufrieden“ mit dem Auftritt, so Scholz.

Christian Scholz: Osterfelder-Berglauf gibt Selbstvertrauen 

In der Woche vor dem Halbmarathon nahm der Peitinger an zwei Bergläufen (in Bad Tölz und Garmisch-Partenkirchen) teil. Speziell das gute Ergebnis beim Osterfelder-Berglauf– dort überzeugte er als Gesamtelfter – „hat mir viel Selbstvertrauen gegeben“, berichtet er. Dennoch hatte Scholz im Vorfeld des Seiser-Alm-Halbmarathons nicht mit einem absoluten Top-Platz gerechnet. Immerhin zieht der Wettbewerb, der auf 700 Teilnehmer limitiert ist, regelmäßig Athleten aus mehreren Ländern an. 

Christian Scholz: Nach dem Start noch zurückhaltend 

Auf den ersten Kilometern „habe ich mich etwas zurückgehalten“, so Scholz, der für den SVO LA Germaringen läuft. Die Teilnehmer bewegten sich auf coupiertem Gelände zwischen einer Höhe von 1800 Metern und 2050 Metern. Das erste Stück ging über Asphalt, danach ging es über Forststraßen und Wanderwege. Scholz, dessen Halbmarathon-Bestzeit auf der Straße bei 1:20 Stunden liegt, kam gut voran und hielt bis zum Schluss ein hohes Tempo aufrecht. „Hinten raus tut es eben immer weh“, sagte er dazu lakonisch. Den 20. Kilometer lief er in 3:35 Minuten – das entspricht immerhin 16,7 km/h. „Das war super“, freute sich Scholz.

Die Top-Zeit bei der siebten Auflage des Halbmarathons erzielte der 26-jährige Massimo Farcoz (Aostatal) mit 1:20:16 Stunden. Vorjahressieger Khalid Jbari (AC Bozen) wurde in 1:23:10 Stunden Dritter. Schnellste Frau war Tinka Uphoff (Frankfurt) in 1:36:03 Stunden. 

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