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Geglückter Saisonstart: Katharina Vogl aus Hohenpeißenberg gewann im Weitsprung und wurde im 60-Meter-Sprint der Frauen gute Fünfte.
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Geglückter Saisonstart: Marco Lindauer vom TSV Schongau lieferte im Weitsprung einen guten Wettkampf ab: 6,10 Meter bedeuteten Rang sechs.
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Geglückter Saisonstart: Katharina Vogl aus Hohenpeißenberg gewann im Weitsprung und wurde im 60-Meter-Sprint der Frauen gute Fünfte.
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Geglückter Saisonstart: Katharina Vogl aus Hohenpeißenberg gewann im Weitsprung und wurde im 60-Meter-Sprint der Frauen gute Fünfte.

Leichtathletik

Starker Saisonstart in der Halle: Lindauer springt weit, Vogl holt Gold

Die südbayerische Hallen-Meisterschaft ist für viele Leichtathleten der Saisonstart. Katharina Vogl und Marco Lindauer präsentierten sich in München schon in guter Form.

Weilheim-Schongau - Für viele Leichtathleten bildet die südbayerische Hallen-Meisterschaft den Start ins neue Wettkampfjahr. Bei den Titelkämpfen in der Werner-von-Linde-Halle präsentierten sich drei Leichtathleten aus der Region in beachtlicher Form.

TSV Schongau: Mit einem guten Ergebnis kehrte Marco Lindauer vom TSV Schongau aus München zurück. Im Weitsprung der Männer schaffte es der 25-Jährige ins Finale und hatte als Höchstweite 6,10 Meter zu Buche stehen. Diese Weite bescherte ihm den sechsten Platz unter 23 Athleten. In der vergangenen Saison kehrte er nach einer langen Wettkampfpause wieder in die Leichtathletik zurück. „Eine Platzierung in der Endrunde ist schon sehr gut für mich und deshalb bin ich sehr zufrieden“, so Lindauer.

TSV Schongau: Lindauer will langsamen Aufbau 

Im Vergleich zu vielen anderen Athleten hält sich sein Trainingsumfang in Grenzen. Ein bis zwei Mal pro Woche arbeitet er aktuell an seiner Technik bei Trainer Peter Huber im Verein. Jenseits des Sportplatzes praktiziert er eine Art physiotherapeutische Einheit für seinen gesamten Körperaufbau. „Das reicht so weit für mich, denn ich baue langsam erst wieder auf und ich möchte mir dabei auch Zeit lassen“, sagte der Schongauer, der bei den nächsten Wettkämpfen noch weitere Sprünge schaffen will. Den Weitsprung-Titel holte am Ende der hochfavorisierte Simon Batz von der LG Landkreis Kelheim mit 7,30 Metern vor dem einstigen deutschen Zehnkampf-Team-Meister Felix Wolter (TSV Gräfelfing/6,79 Meter). Lindauer startete auch über die 200 Meter, wo er mit 25,69 den 30. Gesamtplatz unter 41 Teilnehmern belegte. 

Alessia Qualtieri (16) vom TSV Schongau überzeugte im 60-Meter-Sprint im Vorlauf mit 8,42 Sekunden und Rang drei. Damit gelang ihr bei den U-18-Frauen der Sprung in den Zwischenlauf. Mit 8,49 Sekunden (7. Platz) blieb ihr jedoch der Einzug ins Finale verwehrt. Über die 200 Meter landete Qualtieri mit 28,49 Sekunden auf dem 24. Platz in der Wertung aller neun Zeitläufe.

TSV Peißenberg: Einen ganz starken Eindruck hinterließ die Hohenpeißenbergerin Katharina Vogl. Im Weitsprung der Frauen holte die 20-Jährige vom TSV Peißenberg die Goldmedaille. Ihre Top-Weite an diesem Tag betrug 5,60 Meter, erzielt hatte sie diese im letzten Versuch. Die Führung hatte Vogl allerdings schon im zweiten Versuch übernommen, und zwar mit 5,54 Metern. „Da ist sie vor dem Brett abgesprungen – und dann diese Weite“, staunte TSV-Abteilungsleiter Frank Osenberg. „So weit ist sie zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison noch nie gesprungen.“

TSV Peißenberg: Vogl mit Top-Weite im letzten Versuch

Nach zwei Fehlversuchen legte Vogl noch Weiten von 5,57 Metern und 5,60 Metern nach. „Eine ganz starke Serie“, sagte eine zufriedene Trainerin Sabine Osenberg. Der Vorsprung ihres Schützlings auf die Zweitplatzierte, Stefanie Stemplinger (TV Hauzenberg), betrug 21 Zentimeter. 

Vogl trat darüber hinaus im 60-Meter-Sprint an. Mit den Zeiten von 7,98 Sekunden im Vorlauf (1. Platz) und 7,99 Sekunden im Zwischenlauf (3. Platz) qualifizierte sie sich souverän fürs Finale – und durfte da angesichts ihrer Auftritte sogar von Bronze träumen. Die Konkurrentinnen hatten jedoch – anders als Vogl – keinen Weitsprung absolviert. Im Finale lief die Hohenpeißenbergerin 8,04 Sekunden und wurde damit Fünfte. Für Bronze hätte sie an diesem Tag 7,92 Sekunden laufen müssen.

TSV Penzberg: Medaillen gab es in München einmal mehr für den TSV Penzberg, den erfolgreichsten Leichtathletik-Verein im Landkreis Weilheim-Schongau. So gewann Andreas Kölbl bei den Männern über die 400 Meter in 51,40 Sekunden Gold. Nur einmal war er bis dato in der Halle schneller gewesen. Ebenfalls ganz oben auf dem Podest stand Colin Klein, der bei den U-18-Burschen die 800 Meter als Schnellster absolvierte. Die vier Runden à 200 Meter lief der Penzberger in 2:10,97 Minuten.

Text: Ludwig Stuffer/Paul Hopp

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