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Wieder einer: Eishockeyspieler Markus Gleich hat heuer seinen dritten Zweitliga-Meistertitel gewonnen.

Aktuelles Interview zum DEL 2-Titel

Gleich: "Ich will immer Meister werden"

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Peiting – Markus Gleich gehört zu den fleißigsten Titelsammlern im Deutschen Eishockey.  Im Interview spricht der 28-Jährige über seinen Traum von der DEL, eine mögliche Heimkehr zum ECP und er verrät, warum es nie langweilig wird, Meister zu werden.

Vor ein paar Wochen feierte der Peitinger Markus Gleich mit den Bietigheim Steelers seine dritte Meisterschaft. Wir sprachen mit ihm.

Herr Gleich, mit Bietigheim sind Sie kürzlich Meister geworden, haben Ihren dritten Zweitliga-Titel gewonnen. Wird das Feiern langsam zur Routine?

Nein, überhaupt nicht. Egal in welcher Liga man spielt, man will immer Erster werden, einen Titel gewinnen. Wenn man das am Ende der Spielzeit erreicht hat, ist das einfach ein tolles Gefühl. Das wird nie zur Routine. Jede Meisterschaft ist für mich etwas besonderes gewesen. Die Erste mit Ravensburg, weil es die Erste war. Die Zweite, weil das Finale ein Derby gegen Schwenningen war...

Und die aktuelle?

... weil wir Revanche genommen haben. In der Vorsaison hat uns Bremerhaven den Titel im entscheidenden Spiel weggeschnappt. Diesmal waren wir das bessere Team, haben Bremerhaven besiegt und uns die Meisterschaft zurück geholt.

Trotz der drei Meisterschaften durften Sie mit Ihren Teams nie aufsteigen. Ist das nicht frustrierend?

Das interessiert mich ehrlich gesagt gar nicht. Das sind sportpolitische Dinge, um die sich andere kümmern sollen. Mein Ziel ist es immer Meister zu werden. Wenn man das schafft, ist es einfach ein großartiges Gefühl.

Sie gehören zu den besten Verteidigern der DEL 2, haben heuer wieder viele Punkte gesammelt. Reizt es Sie nicht, es nochmal in der DEL zu versuchen?

Ich denke, ich habe eine solide Saison gespielt, meinen Job erledigt. Wichtiger als meine persönliche Statistik ist aber der Erfolg des Teams und der war überragend. Und das Thema DEL. Puh, es ist brutal schwer, dort Fuß zu fassen. Ich bin ein Vertediger, der in der Offensive seine Qualitäten hat, deshalb in der ersten oder zweiten Reihe eingesetzt werden muss. In der DEL wird in diesen Reihen hauptsächlich auf Ausländer gesetzt. Für mich bliebe dann nur noch ein Platz in den hinteren Formationen, wo hauptsächliche große, kräftige Verteidiger, die das Spiel zerstören, eingesetzt werden. Und das wäre nichts für mich.

Das Thema DEL ist für Sie also abgehakt?

Mein Traum wäre, dass wir vielleicht irgendwann mit Bietigheim den Aufstieg packen und ich dann hier DEL spielen kann.

Heißt, Sie bleiben auch in der kommenden Saison bei den Steelers?

Ich habe meinen Vertrag gerade langfristig verlängert, mir aber die Option einbauen lassen, unter gewissen Vorraussetzungen den Verein verlassen zu dürfen.

Zum Beispiel, wenn Ihr Heimatverein, der EC Peiting, anruft?

(lacht) Ich weiß gar nicht, ob die mich gebrauchen können.

Gute Verteidiger sind immer gerne gesehen.

Spaß beiseite. Peiting ist meine Heimat und ich verbringe jeden Sommer mit meiner kleinen Familie hier. Ich kenne auch fast alle Spieler beim ECP und bin mit vielen befreundet. Irgendwann wird das sicher eine Option für mich werden. Aber ich bin jetzt 28 Jahre alt und möchte noch einige Jahre auf hohem Niveau spielen. Sollte es für mich irgendwann in die Oberliga gehen, dann ist der ECP natürlich mein erster Ansprechpartner.

Das Interview führte:

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