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Marcel Schrötter jubelt auf dem Sachsenring mit Streckenposten und Fans.

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Moto2-Pilot Marcel Schrötter rast auf dem Sachsenring aufs Podest

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Was für ein Moto2-Rennen: Marcel Schrötter, Brad Binder und Iker Lecuona lieferten sich auf dem Sachsenring einen spannenden Kampf. Einer strauchelte kurz vorm Ziel.

Hohenstein-Ernstthal – Endlich wieder ein Erfolg: Beim Heim-Grand-Prix am Sonntag zeigte Motorradrennfahrer Marcel Schrötter, wie er beißen kann. In einem spannenden Moto2-Rennen raste er auf dem Sachsenring auf Rang drei. „Ich habe immer noch 200 Puls“, sagte Jürgen Lingg, Manager bei Schrötters Team „Dynavolt Intact GP“, in einem Interview mit Servus TV und lobte den Vilgertshofener: „Das hat er wirklich gut gemacht.“

Schrötter hatte beim Qualifying am Samstag die drittschnellste Zeit. Beim Rennen am Sonntag stand er damit in der ersten Startreihe. Die erste Runde beendete er als Führender, fiel dann allerdings auf Rang sieben zurück. 16 Runden vor Schluss fand er langsam wieder Anschluss an die ersten Drei – Schrötter kam näher und näher. Und zog sieben Runden später am Spanier Iker Lecuona vorbei. Auf den nächsten Kilometern entwickelte sich ein spannender Dreikampf zwischen Schrötter, Lecuona und dem Südafrikaner Brad Binder um die Plätze zwei und drei. Der Führende, Spanier Alex Marquez, hatte sich bereits abgesetzt und brachte den Sieg sicher ins Ziel. Hinter ihm tobte der Positionenkampf. Binder setzte sich schließlich durch, wird Zweiter, Schrötter Dritter. Für Lecuona wurde es ganz bitter – für ihn endete das Rennen mit einem Sturz in der letzten Runde.

Für Schrötter ist der dritte Platz Balsam für die Seele. Zuletzt lief es beim Vilgertshofener gar nicht gut. „Im Moment macht das Fahren nicht viel Spaß“, hatte er noch in dieser Woche gesagt. Das dürfte jetzt wieder anders aussehen. Dass er vorn mitfahren kann, hatte er in dieser Saison bereits gezeigt. Auch beim Saisonstart landete er nach einer starken Leistung auf dem Podest. Für Schrötter ist es heuer die achte Moto2-Saison.

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