+
Zufrieden mit dem Material: Max Nagl (hier beim Rennen in Mantova) ist von der Leistungsfähigkeit des TM-Motorrads eigenem Bekunden nach überzeugt.

Vor WM-Auftakt in Argentinien

Nagl hat Unterstützung aus 55 Nationen

  • schließen

Die Maschine passt, die Fans sind heiß und zahlreich. Max Nagl geht optimistisch ins erste WM-Rennen in Argentinien. 

Hohenpeißenberg– Seit 14 Jahren fährt Max Nagl schon bei WM-Rennen. Los ging es 2004 in der MX2-Klasse, seit 2007 steht er regelmäßig in der Königsklasse (MX1, seit 2014 MXGP) am Start. Und dabei war er auf Maschinen diverser unterschiedlicher Marken unterwegs: KTM, Honda, Husqvarna. Er kann also einschätzen, ob ein Motorrad etwas taugt oder nicht. Von seiner aktuellen Maschine der italienischen Marke TM ist der 30-Jährige absolut überzeugt: „Das ist ein hervorragendes Bike“, teilte Nagl auf seinem Instagram-Account mit. Abgebildet ist er dabei in starker Schräglage während des dritten Laufs zur internationalen italienischen Meisterschaft.

Ellbogen-Verletzung ist auskuriert

Dort, in Mantova, überzeugte der Routinier im Kreise zahlreicher Topfahrer mit den Plätzen fünf und sechs. Es war der letzte Härtetest vor dem Beginn der Weltmeisterschaft. Der Startschuss fällt am kommenden Wochenende in Argentinien. Auf dem Programm steht der Grand-Prix von Patagonien in Neuquen. Es ist das vierte Mal in Folge, dass der WM-Tross dort Station macht. 2015 hat Nagl bei der Premiere in Patagonien gleich die Tageswertung in der MXGP-Klasse gewonnen, 2016 war er Dritter. Im vergangenen Jahr lief es nicht ganz so gut, Platz acht war dennoch ein ordentliches Ergebnis.

Facebook-Gruppe mit 1400 Fans

Eine der letzten Trainingseinheiten vor der Abreise nach Südamerika absolvierte Nagl am vergangenen Wochenende auf der Sandstrecke in Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen). Mehrere seiner Fans beobachteten ihn dort, als er seine Runden drehte. Die Ellenbogenverletzung, die er sich bei der italienischen Meisterschaft zugezogen hatte, ist auskuriert. „Es geht ganz gut und ich habe da keine Probleme“, so lautete Nagls Fazit. Seine Anhänger haben sich in einer Facebook-Gruppe zusammengeschlossen. Ihr gehören mittlerweile 1400 Menschen aus 55 Nationen an.

Topfavorit auf den Sieg in Argentinien ist Weltmeister Antonio Cairoli (Italien). Er hat das Geschehen bei der internationalen italienischen Meisterschaft dominiert. Ex-Weltmeister Tim Gajser (Slowenien) und der Schweizer Arnaud Tonus werden verletzungsbedingt fehlen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Spannende Duelle von Bernbeuren, Altenstadt und Peiting in Kreisliga 2
Für die drei Teams aus der Region Schongau stehen am Wochenende spannende Partien an. Aufgrund der Feiertage finden dieses Wochenende alle Partien bereits am Samstag …
Spannende Duelle von Bernbeuren, Altenstadt und Peiting in Kreisliga 2
Ab nach Holland: Geschwister Henseleit schaffen besondere Qualifikation
Franca und Simon Henseleit aus Steingaden sind mit Leib und Leben Triathleten. Nun haben die Geschwister die Norm für einen ganz speziellen Wettkampf geschafft.
Ab nach Holland: Geschwister Henseleit schaffen besondere Qualifikation

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion