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Gehören zu Deutschlands Top-Talenten: Die Altenstadterin Bettina Nuscheler und ihr Pferd „Lully“. 

Halber Punkt fehlt

Nuscheler schrammt bei DM an Platzierung vorbei

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Bei der deutschen Jugend-Meisterschaft in München-Riem gab sich die nationale Reiter-Elite die Ehre. Die Nachwuchstalente aus dem Landkreis zogen sich gut aus der Affäre. Dressurreiterin Bettina Nuscheler (19) verpasste nur knapp eine Platzierung.

Weilheim-Schongau – Bei den Jungen Reiter (bis 21 Jahre) war die Altenstadterin Bettina Nuscheler (RFV Fuchstal) mit von der Partie. Mit dem Wallach „Lully“ verpasste die 19-Jährige zwar das Finale der besten Zwölf, zeigte aber am ersten Tag, dass sie mit dem deutschen Top-Nachwuchs mithalten kann. Im Prix-St.-Georges belegte Nuscheler den 14. Platz (67,939%) unter 37 Teilnehmern. „Das war wirklich eine gute Runde“, sagte Nuscheler. Nur ein halber Punkt fehlte ihr zu einer Platzierung. „Damit war ich sehr zufrieden“, so die Altenstadterin.

Am zweiten Tag jedoch lief es nicht so gut. „Beim Abreiten waren wir noch gut drauf, aber dann hat alles nicht so hingehauen“, berichtete die Studentin. Mit 64,693 Prozent sprang nur der 32. Rang heraus. Das Finale war damit außer Reichweite. „Ich hätte gern zwei konstante Leistungen gezeigt“, sagte Nuscheler. „Aber ich bin froh, dass ich in meinem ersten Jahr bei den Jungen Reitern zur DM durfte.“ In der Gesamtwertung landeten Nuschler und „Lully“ auf dem 27. Platz.

Dass es mit einem Platz im Finale schwer werden würde, war der Altenstadterin schon vorher klar: „Es war ein starkes Teilnehmerfeld am Start.“ Den deutschen Meistertitel holte sich Lia Welschhof (RFV Hövelhof) mit „Linus K“. Die Paderbornerin hatte heuer bei der EM der Jungen Reiter in Frankreich Team-Gold gewonnen und im Einzel Bronze geholt. Die Dritte der DM, Paulina Holzknecht (RFV Gut Jagenberg/Solingen), war heuer auch bei der EM mit zwei Medaillen (Gold mit dem Team, Silber in der Kür) erfolgreich.

Nur ganz knapp verfehlte Cosima von Fircks (RC Gut Adelsried) das Finale bei den Jungen Reitern. Die 19-Jährige belegte in der Gesamtwertung den 13. Platz. Mit dem Wallach „Diabolo Nymphenburg“ überzeugte von Fircks in der ersten Prüfung als Elfte und erreichte damit eine Platzierung. Nach der zweiten Prüfung, in der sie den 21. Rang belegte, fehlten nur 0,701 Punkte zur Finalteilnahme.

Für Lara Arndt (RFV Weilheimer Pferdefreunde) war die Teilnahme am Nachwuchschampionat (läuft seit 2007 immer parallel zur Jugend-DM) schon ein absoluter Erfolg. Dafür hatten sich lediglich 22 Reiter aus ganz Deutschland qualifiziert. Die Bernriederin (15) belegte mit der siebenjährigen Stute „Fiordiligi“ einen hinteren Rang. In der zweiten Wertungsprüfung bekam sie von den Richtern allerdings eine „sehr schöne Schritt-Arbeit“ und eine „gute Lastaufnahme“ beim Galopp attestiert.

„Es war nicht mein bestes Turnier“, sagte Arndt selbstkritisch. Sie hatte allerdings auch eines der jüngsten Pferde aller Teilnehmer dabei. „Fiordiligi“ war an den Wettkampftagen „etwas unruhig, deswegen war es schwierig“, berichtete Arndt. Auf dem Gelände der Olympia-Reitanlage in München-Riem „war schon viel Trubel“, so Arndt. Trotz allem war die Teilnahme „echt ein Erlebnis“.

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