Volle Konzentration: Patrick Stork schaffte beim Speerwurf 35,34 Meter. Das war die zweitbeste Leistung.
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Volle Konzentration: Patrick Stork schaffte beim Speerwurf 35,34 Meter. Das war die zweitbeste Leistung.
Ganz oben auf dem Treppchen: Patrick Stork ist Süddeutscher Meister.
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Ganz oben auf dem Treppchen: Patrick Stork ist Süddeutscher Meister.

Leichtathletik

Patrick Stork feiert größten Erfolg nach langer Pause

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Bestens in Form präsentierte sich Patrick Stork beim Saisonhöhepunkt. Der Leichtathlet des TSV Peiting war in Nieder-Olm der beste Fünfkämpfer seiner Altersklasse. Nicht nur der Sieg stimmte ihn glücklich.

Peiting – Es war eine lange Leichtathletik-Pause, die Patrick Stork eingelegt hat. Bis zu seinem 31. Lebensjahr war der Sport „mein Lebensinhalt, mein größtes Hobby“. Danach aber rückten mehr als 15 Jahre lang andere Dinge in den Vordergrund. Bis das Fieber den Westfalen, der in Peiting lebt, 2017 wieder packte. Er begann zu trainieren, steigerte sich schnell – und konnte nun seinen größten Erfolg verbuchen: Stork holte sich bei den Süddeutschen-Senioren Meisterschaften den Titel im Fünfkampf der M45. „Damit hatte ich nicht gerechnet“, sagt der 49-Jährige über seinen Sieg in Nieder-Olm (Rheinland-Pfalz).

Mit 2792 Punkten verfehlte der Athlet des TSV Peiting seine persönliche Bestleistung nur um einen Zähler. Die hatte er bei den Bayerischen Meisterschaften im Juli in Aichach aufgestellt. Auch das neueste Ergebnis bei den Süddeutschen Meisterschaften stimmt Stork froh. Der Sieg natürlich auch, aber der steht für den Leichtathleten nicht im Vordergrund. „Mir geht’s nicht nur ums gewinnen“, sagt er. „Ich will auch viele Punkte holen und mit meiner Leistung zufrieden sein. Wenn ich das bin, darf auch einer besser sein.“

Stork hatte nicht mit dem Sieg gerechnet

In Nieder-Olm war keiner besser. Nach Storks erfolgreichen Auftakt im Weitsprung mit 5,22 Meter folgten starke 35,34 Meter im Speerwurf. Damit schob er sich bereits frühzeitig in Führung. Mit 26,58 Sekunden im 200 Meter-Lauf verbesserte er sich weiter. „Darüber habe ich mich am meisten gefreut, so schnell war ich noch nie“, sagt Stork, der danach 26,68 Meter im Diskuswurf erzielte. Mit ordentlichen 5:23,71 Minuten im abschließenden 1500-Meter-Rennen gelang ihm eine weitere persönliche Bestzeit. Obendrein hatte er damit den Sieg in der Tasche – mit 428 Punkten Vorsprung auf den Zweiten, Marcus Koch (LG Berus). Peter Rübenach (SpVgg 04/13 Burgbrohl) hatte 465 Zähler weniger. Insgesamt waren sechs Leichtathleten am Start.

Mit dem Sieg hatte Stork nicht gerechnet. Seine Chancen konnte er nicht abschätzen. „Die Gegner waren mir komplett unbekannt“, sagt er. Nach dem erfolgreichen Saisonende schaut er nun bereits nach vorn. Im nächsten Jahr möchte er sich weiter verbessern – und im Juni zu den Deutschen Senioren-Meisterschaften fahren. „Da will ich angreifen.“

von Ludwig Stuffer und Katrin Kleinschmidt

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