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Sie sind jeweils süddeutsche Vize-Meister: Tareq Jamal und Ann-Kathrin Schubert vom TSV Peiting überzeugten im schwäbischen Besigheim.

Judo

Silbermedaillen und DM-Tickets für Peitinger Judoka

  • Paul Hopp
    vonPaul Hopp
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Sieben Silbermedaillen gewannen die bayerischen Judoka bei der süddeutschen Meisterschaft in Besigheim. Zwei davon gehen auf das Konto von Athleten des TSV Peiting. 

Peiting – Alles oder Nichts – so lautete die Devise für die Teilnehmer an der süddeutschen Einzel-Meisterschaft in Besigheim. Bei den Titelkämpfen in der schwäbischen Kleinstadt am Neckar hatten die Teilnehmer die letzte Chance, sich für die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Zwei Athleten des TSV Peiting nutzten die Möglichkeit: Ann-Kathrin Schubert und Tareq Jamal holten in ihren Klassen jeweils die Silbermedaille. Beide gehören damit zu den 53 bayerischen Judoka, die bei der DM Ende Januar 2020 in Stuttgart starten dürfen. Schon vorzeitig hatte sich Sarah Kappler für die DM qualifiziert; die TSV-Athletin aus Weilheim hatte das Ranglistenturnier in Speyer und bei der deutschen Pokalmeisterschaft gewonnen (wir berichteten).

Anki Schubert: Podestplatz zur rechten Zeit

Schubert ging nach längerer Zeit wieder in ihrer gewohnten Gewichtsklasse (bis 63 Kilo) an den Start. Bei der Pokalmeisterschaft – dort wurde sie Siebte – und den bayerischen Titelkämpfen – dort hatte sie Silber gewonnen – war sie in der Klasse bis 70 Kilo angetreten. In Besigheim beherrschte sie laut einer Mitteilung „ihre Gegnerinnen im Stand, allerdings gelang es ihr nicht, Würfe erfolgreich umzusetzen“. Vielmehr verschaffte sie sich mit unterschiedlichen Ansätzen einen Vorteil nach Punkten. Die TSV-Athletin brachte ihre Kontrahentinnen im Verlauf des jeweiligen Kampfes stets zu Boden und gewann regelmäßig. Zum Turniersieg reichte es letztlich aber nicht. Nach drei Siegen musste sich Schubert im letzten Kampf – einem sehr kräftezehrenden Duell – durch einen Haltegriff geschlagen geben. Den Sieg in der 63-Kilo-Klasse holte Julia Horn (BC Karlsruhe).

Tarteq Jamal: Mit Seoi-nage erfolgreich

Tareq Jamal – in der Klasse bis 73 Kilogramm kämpfend – überzeugte hierbei mehrmals mit seiner Spezialtechnik, Seoi-nage (Schulterwurf). Dem TSV-Kämpfer gelang es immer wieder gut, sich neu auf seine Gegner einzustellen und mit seinem Griff zu dominieren, bis er sich jeweils erfolgreich mit einem Wurf durchsetzte. Wie für Vereinskollegin Schubert reichte es für Jamal aber knapp nicht zum obersten Podestplatz. Im Finale unterlag er seinem Kontrahenten Rokuya Lehnert aus Sindelfingen.

Insgesamt holten die bayerischen Judoka unter mehr als 140 Teilnehmern in Besigheim 18 Podestplätze (3  x Gold/7 x Silber/8 x Bronze). Neben Schubert und Jamal landete allerdings nur ein weiterer oberbayerischer Kämpfer auf dem Podest. Hendrik Eichner (TSV Grafing) holte bei den Männern bis 90 Kilo Silber.

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