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Korbinian Heiland (Archivfoto) will zur Junioren-WM.

Ski nordisch

Skilanglauf: Youngster Korbinian Heiland hat ein hohes Ziel

In der Heimat ist Schnee Mangelware, deswegen muss Skilangläufer Korbinian Heiland ins Ausland ausweichen. Dort ist er recht erfolgreich - und hat nun die WM-Norm im Blick. 

Weilheim-Schongau - Skilangläufer Korbinian Heiland (SC Partenkirchen) ist derzeit vor allem international unterwegs. Während daheim alle Wintersportler mit mangelndem Schnee kämpfen, reist der 18-jährige Peitinger im Ausland von Wettkampf zu Wettkampf und zeigt beachtliche Auftritte. 

Bei einem FIS-Rennen in Seefeld in Tirol lief der Schüler des Skiinternats in Oberstdorf, eine der „Eliteschulen des Sports“ in Deutschland, unter die besten 20 Athleten. Die 10 Kilometer in klassischer Technik absolvierte Heiland in 28:16,0 Minuten und landete auf dem 18. Platz. Den Sieg holte sich der 28-jährige Schweizer Ueli Schnider (26:13), der die Tour de Ski auf dem 33. Platz abgeschlossen hat.

Skilanglauf: Heiland zweimal in den Top-Ten 

Bei den Junioren-Wettbewerben des Kontinentalcups in St. Ulrich (Tirol) und in Campra (Schweiz) wurde Heiland Achter (10 Kilometer klassisch) und Sechster (15 Kilometer klassisch). Die langen Distanzen in der klassischen Technik scheinen ihm immer besser zu liegen. Am kommenden Wochenende hat er erneut die Chance, dies beim Kontinentalcup in Pragelato (Italien) zu beweisen. Auf dem Programm stehen die 30 Kilometer klassisch und die 10 Kilometer im freien Stil. Heilands Ziel ist ein Platz unter den besten sechs, „denn so könnte ich mich für die Juniorenweltmeisterschaften Anfang März qualifizieren.“ Um das zu erreichen, ließ er die jüngsten Deutschlandpokalrennen in Zwiesel für einen Trainingsblock aus.

Am Arber waren in der U18 in der freien Technik Lukas Holzer (TSV Rottenbuch) und Tobias Baarfüßer (SC Peiting) am Start. Holzer belegt über 3,8 Kilometer den 26. Platz und über die 9,2 Kilometer den 23. Rang. Für ihn war es ein erstes Herantasten an die Saison. Baarfüßer lief auf der Kurzdistanz als Neunter (8:05,4 Minuten) in die Top Ten. Auf der längeren Distanz wurde er Sechzehnter.

Kathrin Ebenhoch/Paul Hopp

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