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Peitinger wollen in Lorsch punkten

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Peiting - Langsam wird es eng und ernst für Peitings Bundesliga-Kegler: Am heutigen Samstag steht das viertletzte Spiel dieser Saison auf dem Programm - in Lorsch.

Langsam wird es eng und ernst für Peitings Bundesliga-Kegler: Am heutigen Samstag steht das viertletzte Spiel dieser Saison auf dem Programm - und die Peitinger liegen auf dem vorletzten Tabellenplatz, drohen abzusteigen.

Heute (13 Uhr) gastieren die Blau-Weißen beim SKC Nibelungen Lorsch, dem aktuellen Tabellenfünften. „Die Südhessen haben in ihren beiden bisherigen Spielzeiten in der Bundesliga 120-Wurf jeweils den dritten Platz hinter den beiden unangefochtenen Top-Teams aus Zerbst und Bamberg belegt“, weiß Peitings Ralph Habiger zu berichten.

Der Kader der Lorscher hat sich zu dieser Saison kräftig geändert, wobei der Großteil der Neuzugänge bisher in der zweiten Mannschaft des SKC in der Hessenliga zum Einsatz kam. Einzig Andreas Dietz, der aus Kaiserslautern kam, konnte sich einen Stammplatz im Bundesligateam sichern. Ansonsten bestritten die Lorscher die bisherige Saison mit den aus den Vorjahren bekannten Kräften.

Mit 15:9 Punkten liegt Peitings heutiger Gegner im dicht gedrängten Mittelfeld auf Platz fünf. „Grund dafür ist die enorme Heimstärke und hier vor allem die Konstanz, mit der die Heimbegegnungen absolviert werden“, so Habiger weiter. An den bisherigen Saisonergebnissen von 3611 bis 3755 Holz könne man zudem sehen, wie hoch dort die Trauben für die Gästeteams hängen.

Bester Akteur bei den Gastgebern ist der Kegler des Jahres 2011 und Deutsche Einzelmeister 2011 über 200 Wurf, Thorsten Gutschalk, dicht gefolgt von Nationalspieler Jochen Steinhauer.

Lorsch war für die Peitinger Kegler in den vergangenen beiden Jahren keine Reise wert. Man erwischte die Gastgeber zwar jedes Mal nicht unbedingt in Topform, konnte dies aber in Siege ummünzen. „Realistisch gesehen werden wir auch diesmal nur eine Chance haben, wenn die Südhessen einen schlechten Tag erwischen“, glaubt Habiger. Von Ergebnissen jenseits der 3600 Kegel sind die Mannen um Peter Hitzlberger in dieser Saison auf fremden Bahnen bisher weit entfernt gewesen. Somit geht es in erster Linie darum, Selbstvertrauen für die restlichen drei Begegnungen ab Ende Februar zu tanken. „Aus diesen brauchen wir wahrscheinlich zwei Erfolge, um noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben“, so Habiger.

Jochen Schröder

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