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Philipp Reich diesmal im Ziel

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Flott unterwegs war der Schongauer Rallye-Fahrer Philipp Reich – bis zu einem Ausrutscher in den Graben, der viel Zeit kostete.
Flott unterwegs war der Schongauer Rallye-Fahrer Philipp Reich – bis zu einem Ausrutscher in den Graben, der viel Zeit kostete.

Schongau – Kleiner Erfolg für den Schongauer Rallye-Fahrer Philipp Reich: Nachdem er im ersten Rennen des ADAC Opel Rallye-Cups nicht ins Ziel gekommen war, sahen er und seine neue Beifahrerin Katrin Musholt im zweiten Rennen wenigstens die Zielflagge.

Das zweite Rennen der Opel Rallye-Cup-Serie war die Rallye Stemweder Berg. „Eine Rallye, die besonders durch die langen Geraden und die vielen 90 Grad-Abzweigungen bekannt ist“, so Reich. Dieses Jahr gab es zusätzlich noch eine Wertungsprüfung, die im starken Kontrast dazu stand. Sie ging mitten durch eine Stadt in der Nähe und war gekennzeichnet durch endlos viele schnell aufeinander folgende Kurven, was Philipp Reich besonders gut lag. Jedoch verursachte ein anderes Team beim zweiten Durchgang einen Unfall, weshalb die Prüfung neutralisiert wurde.

Aber nicht nur das ließ die Rallye für den jungen Schongauer immer schlechter laufen: In der neunten Wertungsprüfung fuhr er in einer Rechtskurve zu weit links und landete in einem Graben, aus dem das Team erst nach über vier Minuten rauskam. „Uns war sofort klar, dass wir die dadurch verlorene Zeit nicht mehr rausholen konnten“, sagt Reich.

Aus diesem Grund fuhr das Team Reich/Musholt dann auf Sicherheit und wollte keinen weiteren Schaden am Auto riskieren, was auch gelang. Somit endete die Rallye Stemweder Berg auf dem 14. Platz. Jedoch war es merkbar, dass das Team schon viel besser aufeinander eingespielt war. Auch die Zeiten bis zu dem entscheidenden Ausrutscher konnten sich eindeutig sehen lassen.

Möglicherweise ist bei der nächsten Rallye – der Wartburg-Rallye am 9./10. August in Eisenach – dann auch eine Platzierung weiter vorne ein realistisches Ziel. Zumindestens wenn die Pechsträhne dann mal ein Ende hat.  

jos

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