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Souveräner Auftritt: Alexandra Maier holte mit „Majestix W“ in der FAB-Dressurprüfung ihren zehnten Sieg in der S-Klasse.  
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Auf neuen Wegen: Corinna Rauch (LRFV Burggen) mit der Stute „Cara“ in der Zwei-Sterne-M-Prüfung.
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Dreimal platziert: Franziska Rosin (RFV Fuchstal) mit „Facebook“.
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Die besten Reiter der FAB-Amateur-Dressurprüfung der Klasse S*.
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Souveräner Auftritt: Alexandra Maier holte mit „Majestix W“ in der FAB-Dressurprüfung ihren zehnten Sieg in der S-Klasse.  
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Souveräner Auftritt: Alexandra Maier holte mit „Majestix W“ in der FAB-Dressurprüfung ihren zehnten Sieg in der S-Klasse.  
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Alexandra Maier und „Majestix W“ bei der Siegerehrung.
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Corinna Rauch (LRFV Burggen) mit der Stute „Cara“ in der Zwei-Sterne-M-Prüfung.

Reiten

Maiers Punktlandung im heimischen Viereck

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Galoppwechsel, Pirouetten, Piaffe und Passage: In Epfach-Neuhof war Dressur auf hohem Niveau geboten. Alexandra Maier feierte einen besonderen Erfolg.

Epfach – Zur Feier des Tages durfte Alexandra Maier eine Siegerrunde allein auf „Majestix W“ durchs Viereck reiten und den Applaus des Publikums entgegennehmen – doch dann, nach ein paar Sekunden, war’s mit der Feststimmung schon wieder vorbei. Die große Siegerin war als Arbeiterin gefordert. Mit einem Rechen und einem Walzgerät richtete Maier den Platz für die nächste Prüfung her. Ihre Mutter, Manuela Maier, nahm derweil diverse Glückwünsche entgegen.

Mit dem Sieg in der FAB-Amateur-Dressurprüfung hatte Alexandra Maier den so ersehnten zehnten Sieg in der S-Klasse beisammen. Das heißt: Die 26-Jährige erhält das Goldene Reitabzeichen, eine besondere Auszeichnung. Der jungen Epfacherin war eine regelrechte Punktlandung gelungen. In der letzten Prüfung des Turniers auf der heimischen Reitanlage, in der sie an den Start gegangen war, hatte sie den Sieg geholt. Am Tag zuvor war sie als Zweite in der St.-Georges-Kür noch knapp am ersten Platz in der schweren Klasse vorbeigeschrammt.

„Ich bin sehr zufrieden. Das Pferd war gut drauf“, sagte Alexandra Maier nach ihrem Sieg, der ihr das Reitabzeichen beschert. Mit 70,278 Prozent fiel der Erfolg auch beeindruckend und deutlich aus. Für sie sei es kein Muss gewesen, es vor heimischem Publikum zu schaffen. „Ich habe es auf mich zukommen lassen. So etwas kann man nicht planen“, sagte Alexandra Maier. Noch dazu war sie als Gastgeberin stark in den Turnierablauf eingebunden. Die Doppelbelastung steckte die 26-Jährige gut weg, und auch ihre Pferde waren an den drei Tagen gut in Form. Mit „Majestix W“ holte Alexandra Maier zwei Siege und einen zweiten Platz, mit „Geronnimmo“ gab es bei vier Starts einen Sieg (M*-Prüfung) und eine Schleife (8. Platz in der M**-Prüfung).

Noch wichtiger als die eigenen Erfolge war den Gastgebern, wie das Turnier bei den Reitern ankam. Und da bekam Manuela Maier durchwegs Erfreuliches zu hören: „Viele Reiter haben mich angesprochen und gesagt: Ihr müsst das Turnier nächstes Jahr wieder machen.“ Eine derart geballte Zahl an S-Prüfungen gibt es in der Region ansonsten nicht. Die Wettbewerbe zogen entsprechend gute Reiter an.

Sportlicher Höhepunkt war am Sonntag die Intermediaire-II-Prüfung, in der Passage, Piaffe, ganze Pirouetten und Galoppwechsel zu einem Sprung und zu zwei Sprüngen gefordert waren. Den Sieg holte sich Sabine Stockinger (RV Waldhauser Hof) mit „Zodak“ (69,474%) vor dem ehemaligen deutschen Meister Uwe Schwanz (RV Waldhauser Hof) und dem erst achtjährigen „Bob Dylan“ (68,991%). Dritte wurde Jessica Wilz (RFV Fuchstal) aus der Nähe von Leeder mit „Rosie’s Boy“ (67,105%).

Bei dem Turnier waren auch viele junge Reiter am Start. Dazu gehörte Corinna Rauch vom LRFV Burggen. Die 17-Jährige nahm mit „Cara“ an der Zwei-Sterne-M-Prüfung teil. Zu einer Schleife reichte es für das Duo nicht, aber Rauch war dennoch zufrieden. „Ich wusste, dass es kein perfekter Ritt werden würde“, sagte die Burggenerin, die heuer ihre erste Saison auf Großpferden absolviert. „Cara“ absolvierte erst ihre zweite M**-Prüfung, machte ihre Sache aber gut. Unter 23 Paaren sprang der zwölfte Rang heraus. Bislang war die Stute in L-Prüfungen gestartet. Und auch Rauch selbst hat bislang noch nicht allzu viele M-Wettbewerbe hinter sich. Ihr Top-Pferd, „Bestseller“, konnte in Epfach-Neuhof verletzungsbedingt nicht dabei sein.

Nach ihrem Auftritt mussten Rauch und „Cara“ noch einen Abstecher zum Tierarzt machen. Das Pferd war zur Dopingprobe ausgelost worden. Fast schon fragend blickte die Stute in der Box drein; ihr war es freilich nicht ersichtlich, warum sie denn da jetzt stehen und warten musste. Eine Urin- respektive Blutprobe stand an. Die Familie Rauch nahm es locker: „Für gewöhnlich gewinne ich beim Losen nichts, aber diesmal hat es geklappt“, sagte Mutter Diana Rauch mit einem Lächeln.

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